Widerspruch der landgräflichen Regierung zu Gießen gegen die Jurisdiktion in propria causa in Sachen Riedesel zu Eisenbach ./. die Gemeinde Frischborn wegen der Hütegerechtigkeit
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F 27 A, 32/183
F 27 A, Abt. 32 Nr. 184
F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt >> 10 Weitere Rechtssachen
(1794), 1804-1807
Enthält u.a.: Auszug aus den Protokollen der Regierung zu Gießen betr. die nach hessischer Verfassung bestehende Unzulässigkeit der Riedesel, in eigener Sache ('iurisdiction in propria causa') ihre Hintersassen bei ihrem eigenen Gericht anzuklagen, 20. Oktober 1804
Enthält u.a.: Berichte und Konzepte eines Rechtfertigungsschreibens Februar 1805 mit einer Auflistung der anhängigen Gerichtsfälle in propria causa aus den Jahren 1767-1803
Enthält u.a.: Auszug aus den Protokollen der Regierung zu Gießen betr. die ausnahmsweise ergangene Erlaubnis der Durchführung anhängiger Prozesse im Frhrl. Riedeselschen Sammtamt, jedoch nicht proprio iure, sondern nur vermöge Auftrags der landesherrlichen Justizbehörden, die auch bei Einlegung eines Rechtsmittels angerufen werden sollen, 9. Juli 1805
Enthält u.a.: Auszug aus den Protokollen der Regierung zu Gießen betr. die anstehende Neuorganisation der Souveränitätslande, weswegen die Streitsache Riedesel ./. Gemeinde Fischborn vorerst ruhen soll, 28. Juli 1807
Enthält u.a.: Auszug aus den Protokollen der Regierung zu Gießen betr. den Anspruch, den Fall vor das landgräfliche Hofgericht gelangen zu lassen, 12. September 1807
Darin auch: Bericht über die Streitsache Riedesel zu Eisenbach ./. Gemeinde Blitzenrod, 29. August 1807 nebst Abschrift eines Schreibens der Gemeinde Blitzenrod betr. die Gegebenheiten von Acker- und Weideland auf der dortigen Feldmark, 29. April 1794
Enthält u.a.: Berichte und Konzepte eines Rechtfertigungsschreibens Februar 1805 mit einer Auflistung der anhängigen Gerichtsfälle in propria causa aus den Jahren 1767-1803
Enthält u.a.: Auszug aus den Protokollen der Regierung zu Gießen betr. die ausnahmsweise ergangene Erlaubnis der Durchführung anhängiger Prozesse im Frhrl. Riedeselschen Sammtamt, jedoch nicht proprio iure, sondern nur vermöge Auftrags der landesherrlichen Justizbehörden, die auch bei Einlegung eines Rechtsmittels angerufen werden sollen, 9. Juli 1805
Enthält u.a.: Auszug aus den Protokollen der Regierung zu Gießen betr. die anstehende Neuorganisation der Souveränitätslande, weswegen die Streitsache Riedesel ./. Gemeinde Fischborn vorerst ruhen soll, 28. Juli 1807
Enthält u.a.: Auszug aus den Protokollen der Regierung zu Gießen betr. den Anspruch, den Fall vor das landgräfliche Hofgericht gelangen zu lassen, 12. September 1807
Darin auch: Bericht über die Streitsache Riedesel zu Eisenbach ./. Gemeinde Blitzenrod, 29. August 1807 nebst Abschrift eines Schreibens der Gemeinde Blitzenrod betr. die Gegebenheiten von Acker- und Weideland auf der dortigen Feldmark, 29. April 1794
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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01.07.2025, 13:40 MESZ
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