Erzbischof Uriel (Oriel) zu Mainz (Meintz) bekundet, dass er Blicker von Gemmingen, Großvater (annherren) und Vormund Barbaras und Gertruds, der Enkelinnen des verstorbenen Philipp von Wolfskehlen (Wolffskele), folgende Lehngüter und Mannschaft verliehen hat: die Güter, die Henne Schraiß von Uelversheim (Ulverßheim) hat; die Güter, die der verstorbene Heinrich Walt hatte und jetzt Jakob Winther hat; die Güter, die Stephan von Rückershausen (Ruckerßhusen) hatte und jetzt Hans Stoltz von Böckelheim (Beckelnheim) hat; die Güter, die der verstorbene Heinrich von Akerloch hatte und jetzt Hammen Wortwin hat; die Güter, die Hans Fuchs, des verstorbenen Hennes Sohn, hatte und jetzt Hans Haumut genannt von Wasen hat; die Güter, die Philipp Schluchterer von Erfenstein (Erffenstein) hat; 5 Malter Korngült, die Hans Rinck von Imsheim (Impßheim) jährlich auf dem Hof und Gut zu Wintersheim (Wintherheim) hat; 5 Malter Korngült, die Matthias von Spachbrücken (Spachtbrucken) hat; dies alles entsprechend den Urkunden, die ihr verstorbener Urgroßvater Johann von Wolfskehlen und ihr verstorbener Großvater Philipp bezüglich dieser Lehen hatten. Außerdem verleiht der Aussteller Blicker als Großvater und Vormund zu Mannlehen eine Rheininsel (ein werde und awe) gegenüber Oppenheim, von der sechsten Aue (gleich der sechsten awen angeen) rheinaufwärts neben der siebenten Aue bis unterhalb Stockstadt (Stockstat) und bis zur achten Aue (daselbst uber und gleich der achten awen windet). Diese Aue ist ein Sonderlehen und kein Afterlehen.