Vindiciae regalium serenissimis dominis Marggaviis Lusatiae superioris competentium [Rechtsansprüche an den den allergnädigsten Herren Markgrafen der Oberlausitz zustehenden Regalien]
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68002 - 81
68002 Handschriftensammlung U III
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18. Jahrhundert
Enthält: Rechtsansprüche an den allergnädigsten Herren Markgrafen der Oberlausitz zustehenden Regalien.- Conspectus Consiliorum in hoc Manuscripto obvenientium
Betrachtung der in diesem Manuskript begegnenden Gutachten.- [001 - 040] Consilium I: Principaliter tractat quæstionem: An Magistratibus in Civitatibus Electoralibus Super. Lusatia competat Jurisdictio Ecclesiastica super Ministris Ecclesiarum et Scholarum
Incidenter autem agit de intellectu Assecurationis super libero Augustana Confessionis Exercito quam Imperator Matthias ordini-bus hujus Marchionatus d. 5. Sept. ao. 1611. dedit
Gutachten I: behandelt grundsätzlich die Frage, ob den Magistraten in den kurfürstlichen Städten der Oberlausitz die kirchliche Jurisdiction über die Diener der Kirchen und Schulen zusteht. Außerdem handelt es von dem Bewußtsein der Versicherung freier Ausübung der Augsburger Konfession, die Kaiser Matthias am 5. September 1611 den Ständen dieses Markgraftums gegeben hat.- [040 - 062] Consilium II: Conscriptum est super quæstione: An Domino Electori Saxoniæ tanquam Marchioni Lusatiæ facultas Consistorium Ecclesiasticum in hoc Marchionatu Super. Lusatia efformandi et erigendi competat
Gutachten II: es wird über die Frage geschrieben, ob dem Herrn Kurfürsten von Sachsen und zugleich Markgrafen der Lausitz das Recht zusteht, das Kirchenkonsisto-rium abzusetzen und zu errichten.- [065 - 075] Consilium III: Agit de quæstione: Ob vermöge derjenigen vollkommenen Macht und Gewalt, welche denen Vasallis in dem be-kanten Landes Privilegio des Kayserl. Maximil. II. de Ao. 1575 wegen freyer alienirung ihrer Lehn Güter ertheilet worden ist ein Vasall bemächtiget sey, einen oder mehr seiner Unterthanen zusammet von Grundt und Boden dienst und Jurisdiction frey zu machen.- [075’ - 093] Consilium IV: Agit de quæstione: An civitatibus super Lusatia virtute der Ober-Gerichts-Concession de 12. Mart. 1612. concur-rens cum principe competat Jurisdictio super homicidio, vel alio delicto, per civem in via publica comisso, ad hoc, ut talis Iudex domicilii prævenire Principem possit
Gutachten IV: Es handelt über die Frage, ob den Städten der Oberlausitz, mit dem Fürsten konkurrierend, das Recht zusteht, über einen Mord oder ein anderes, von einem Bürger auf öffentlicher Straße begangenes Verbrechen zu urteilen, und dazu, ob ein solcher Richter dem Fürsten vorgreifen kann.- [093’ - 107] Consilium V: Conscriptum est super quæstione: Ob die Oberlausitzer Sechs Städte derer vorigen Könige zu Böhmen als Marg-graffen in Ober Lausitz, Cammer Güther gewesen, und derer ietzigen Churfürsten zu Sachsen, als nunmehrige Marggraffen in Ober Lausitz Cammer Güther bis dato noch sind
it. super quæst.: Quo respectu die Oberl. Sechs Städte Landesfürstl. Cammer Güther seyn, und genennet werden.- [108 - 116] Consilium VI: Tractat Quæstionem: Ob und quo respectu die in Marggraffthumb Ober Lausitz befindl. Clöster Landes Fürstl. Cammer Güther sind, und also genennet werden ?.- [117 - 127] Consilium VII: Agit de quæstione: Ob die Ober-Lausitzischen Sechs Städte in Sachen die Landesfürstl. Regalia betr. des Juris Saxonicis Communis wieder ihren Landes Fürsten sich zu bedienen befugt ?.- [128 - 142] Consilium VIII: Principaliter ventilat quæstionem: An Civitatibus Provincialibus super. Lusat. competat plenum Jus Fisci ?
Incidenter autem resolvit quæstionem. An civitates Municipales Superiorem recognoscentes privatorum habeantur loco ?
Gutachten VIII: erörtert grundsätzlich die Frage, ob den Provinzialstädten das volle Fiskalrecht zusteht. Außerdem erörtert es die Frage, ob die Municipalstädte ....- [142’ - 149] Consilium IX: Scriptum est super quast. An Civitatibus sup. Lus.competat Jus Fiscale succedendi in bonis vocantibus
Gutachten IX: geschrieben über die Frage, ob den Städten der Oberlausitz das Fiskalnachfolgerecht in herrenlosen Gütern zusteht..- [150 - 154] Consilium X: Agit de quæstione: An Civitatibus sup. Lusat. competat ratione contractus alicujus competat Jus tacitæ hypothecæ cum privilegio prælationis in bonis debitorum suorum
Gutachten X: es handelt über die Frage, ob den Städten der Oberlausitz auf irgendjemandes Veranlassung das Recht der stillschweigenden Verpfändung mit dem Privileg einer Bevorzugung bei Gütern von Schuldnern zusteht..- [154’ - 176] Consilium XI: Quæst. ventilat: An civitatibus Super. Lus. competat Jus detractus ?
Gutachten XI: erörtert die Frage, ob den Städten der Oberlausitz das Recht der Nachsteuer [Abzugsgeld] zusteht..- [177 - 193] Consilium XII: Sequentes resolvit quæstiones:
1. Ob und quo respectu der Brau Urbar in diesem Marggraffthum Ober Lausitz vor eine gemeine Bürgerl. Nahrung oder vor ein Regale und reservatum principis zu halten sey
2. Ob die perceptis des Bier-Steuer oder aber das Recht von Brau Urbar eine Gemeine, oder einem Vasallo zu concediren de Regalibus sey ?.- [194 - 218] Consilium XIII: de quæstione agit: Ob ein Ober-Lausitzischer Land Voigt einen Landsaßen den Brau-Urbar, wenn derselbe nicht in denen vorigen alten Briefen gefunden wird, ohne Ihro Churfl. Durchl. Special-Ordnung, in einem renovirten Landes-Briefe be-ständig conferiren könne.- [219 - 227] Consilium XIV: Quæstione tractat: Wenn ein in Nürnberg befindlicher Sohn seines in Ober Lausitz verstorbenen Vaters Verlas-senschafft nach Nürnberg führen will; ob er hiervon Ihro Chf. Durchl. als Marggraffen in Ober Lausitz einen Abzug zu geben schuldig?.- [228 - 244] Consilium XV: Sequentes ventilat quæstiones:
1. Ob ein Ober-Lausitzischer unterthäniger Landes Mann ein Adelich Ritter Guth und Lehn Guth kauffen könne ?
2. Ob ein Ober Lausitzischer Landsaße und Ritters Mann in Krafft des bekannten Privilegii Maximilianei, und der Lehn-Ordnung sein Lehn Guth an seine unterthänige Bauern Gemeine zu verkauffen befugt sey ?
3. Und ob dannenhero ein sothaniger Kauff Contract zu Recht beständig sey ?.- [245 - 251] Consilium XVI: Quæstionem resolvit: An Mensurarum et Ponderum Mutatio Magistratui Municipali vigore der Ober-Gerichts-Concession competat.
Gutachten XVI: wirft die Frage auf, ob die Änderung von Maßen und Gewichten dem städtischen Magistrat durch die Gewalt der Obergerichtskonzession zusteht..-
[252 - 257] Consilium XVII: Conscriptum est super quæstione: An civitates Hexapolitana Cerevisiarum braxatione utentes propria autoritate et sine concessione Principis certam taxationem seu æstimationem cerevisiæ possint facere secandum quam non modo ad-venæ, sed etiam inhabitatores civitatis eam cogantur emere ?
Gutachten XVII: es wird über die Frage geschrieben, ob die Sechsstädte, die das Brauen von Bier betreiben, aus eigener Macht und ohne Zustimmung des Fürsten den Preis des Bieres nach Gutdünken festsetzen und nicht nur Fremde, sondern auch Einheimische zwingen könne, es zu kaufen ?.- [257 - 269] Consilium XVIII: Sequentes resolvit quæstiones:
1. Welcher gestalt ein Land Voigt bemächtiget sey zu consentiren, daß ein Vasallus sein aufn Fall stehendes Lehn Guth verkauffen möge ?
2. Ob dieses Privilegium |: n. Ferdin. I. de 27. Febr. ao. 1544 :| auch denen Weibes Personen derer Lehn Güther auf den Fall stehen zu statten komme ?.- [269’ - 291] Consilium XIX: Sequentes resolvit quæstiones:
1. An Reus ex Capite vectigalis noviter aucti conventus ad petitionem Fisci authoris edere teneatur libros rationum suarum contra se facientis nec non antiquas Tabulas consignati vectigalis, die alten Zoll Rollen und Zoll Tafeln
2. An habens jus percipiendi vectigal in certo loco, propter defraudationem vectigalis per deviam proficiscentium exactionem vectigalis abs[que] Consensu Principis in alium locum impune possit transferre. [Ob der, der das Recht besitzt, an einem bestimmten Ort Einkünfte zu empfangen, wegen Betrugs bei den Einkünften ... die Ein-künfte ohne Zustimmung des Fürsten ungestraft auf einen anderen Ort zu übertragen.]
3. An habenti Jus exigendi, et percipiendi vectigal etiam competat Jus Comissi et Confiscationis ? [Ob dem, der das Recht hat, Einkünfte zu veräußern und zu empfan-gen, auch das Jus Commissi et Confiscationis (?) zusteht ?].- [291 - 301] Consilium XX: Ventilat quæstionem: An determinatio et constitutio milliaris ad Regalia et superioritatem Principis pertineat.
Gutachten XX erörtert die Frage, ob Meilenbestimmung zu den Herrschaftsrechten und zur Oberhoheit des Fürsten gehört ?.- [301’ - 317’] Consilium XXI: Resolvit quæstionem: An Serenissimo Domino feudi, et Marchioni Superioris Lusatiæ in bonis Feudalibus extra judicialiter venditis extraneo competat Jus prothimiseos ?
Gutachten XXI wirft die Frage auf, ob dem allergnädigsten Herrn des Lehens [Lehnsherr für den Landesherrn] und Markgrafen der Oberlausitz bei Lehngütern, die rechtmäßig außerhalb verkauft wurden, das Einstandsrecht zusteht ?
Betrachtung der in diesem Manuskript begegnenden Gutachten.- [001 - 040] Consilium I: Principaliter tractat quæstionem: An Magistratibus in Civitatibus Electoralibus Super. Lusatia competat Jurisdictio Ecclesiastica super Ministris Ecclesiarum et Scholarum
Incidenter autem agit de intellectu Assecurationis super libero Augustana Confessionis Exercito quam Imperator Matthias ordini-bus hujus Marchionatus d. 5. Sept. ao. 1611. dedit
Gutachten I: behandelt grundsätzlich die Frage, ob den Magistraten in den kurfürstlichen Städten der Oberlausitz die kirchliche Jurisdiction über die Diener der Kirchen und Schulen zusteht. Außerdem handelt es von dem Bewußtsein der Versicherung freier Ausübung der Augsburger Konfession, die Kaiser Matthias am 5. September 1611 den Ständen dieses Markgraftums gegeben hat.- [040 - 062] Consilium II: Conscriptum est super quæstione: An Domino Electori Saxoniæ tanquam Marchioni Lusatiæ facultas Consistorium Ecclesiasticum in hoc Marchionatu Super. Lusatia efformandi et erigendi competat
Gutachten II: es wird über die Frage geschrieben, ob dem Herrn Kurfürsten von Sachsen und zugleich Markgrafen der Lausitz das Recht zusteht, das Kirchenkonsisto-rium abzusetzen und zu errichten.- [065 - 075] Consilium III: Agit de quæstione: Ob vermöge derjenigen vollkommenen Macht und Gewalt, welche denen Vasallis in dem be-kanten Landes Privilegio des Kayserl. Maximil. II. de Ao. 1575 wegen freyer alienirung ihrer Lehn Güter ertheilet worden ist ein Vasall bemächtiget sey, einen oder mehr seiner Unterthanen zusammet von Grundt und Boden dienst und Jurisdiction frey zu machen.- [075’ - 093] Consilium IV: Agit de quæstione: An civitatibus super Lusatia virtute der Ober-Gerichts-Concession de 12. Mart. 1612. concur-rens cum principe competat Jurisdictio super homicidio, vel alio delicto, per civem in via publica comisso, ad hoc, ut talis Iudex domicilii prævenire Principem possit
Gutachten IV: Es handelt über die Frage, ob den Städten der Oberlausitz, mit dem Fürsten konkurrierend, das Recht zusteht, über einen Mord oder ein anderes, von einem Bürger auf öffentlicher Straße begangenes Verbrechen zu urteilen, und dazu, ob ein solcher Richter dem Fürsten vorgreifen kann.- [093’ - 107] Consilium V: Conscriptum est super quæstione: Ob die Oberlausitzer Sechs Städte derer vorigen Könige zu Böhmen als Marg-graffen in Ober Lausitz, Cammer Güther gewesen, und derer ietzigen Churfürsten zu Sachsen, als nunmehrige Marggraffen in Ober Lausitz Cammer Güther bis dato noch sind
it. super quæst.: Quo respectu die Oberl. Sechs Städte Landesfürstl. Cammer Güther seyn, und genennet werden.- [108 - 116] Consilium VI: Tractat Quæstionem: Ob und quo respectu die in Marggraffthumb Ober Lausitz befindl. Clöster Landes Fürstl. Cammer Güther sind, und also genennet werden ?.- [117 - 127] Consilium VII: Agit de quæstione: Ob die Ober-Lausitzischen Sechs Städte in Sachen die Landesfürstl. Regalia betr. des Juris Saxonicis Communis wieder ihren Landes Fürsten sich zu bedienen befugt ?.- [128 - 142] Consilium VIII: Principaliter ventilat quæstionem: An Civitatibus Provincialibus super. Lusat. competat plenum Jus Fisci ?
Incidenter autem resolvit quæstionem. An civitates Municipales Superiorem recognoscentes privatorum habeantur loco ?
Gutachten VIII: erörtert grundsätzlich die Frage, ob den Provinzialstädten das volle Fiskalrecht zusteht. Außerdem erörtert es die Frage, ob die Municipalstädte ....- [142’ - 149] Consilium IX: Scriptum est super quast. An Civitatibus sup. Lus.competat Jus Fiscale succedendi in bonis vocantibus
Gutachten IX: geschrieben über die Frage, ob den Städten der Oberlausitz das Fiskalnachfolgerecht in herrenlosen Gütern zusteht..- [150 - 154] Consilium X: Agit de quæstione: An Civitatibus sup. Lusat. competat ratione contractus alicujus competat Jus tacitæ hypothecæ cum privilegio prælationis in bonis debitorum suorum
Gutachten X: es handelt über die Frage, ob den Städten der Oberlausitz auf irgendjemandes Veranlassung das Recht der stillschweigenden Verpfändung mit dem Privileg einer Bevorzugung bei Gütern von Schuldnern zusteht..- [154’ - 176] Consilium XI: Quæst. ventilat: An civitatibus Super. Lus. competat Jus detractus ?
Gutachten XI: erörtert die Frage, ob den Städten der Oberlausitz das Recht der Nachsteuer [Abzugsgeld] zusteht..- [177 - 193] Consilium XII: Sequentes resolvit quæstiones:
1. Ob und quo respectu der Brau Urbar in diesem Marggraffthum Ober Lausitz vor eine gemeine Bürgerl. Nahrung oder vor ein Regale und reservatum principis zu halten sey
2. Ob die perceptis des Bier-Steuer oder aber das Recht von Brau Urbar eine Gemeine, oder einem Vasallo zu concediren de Regalibus sey ?.- [194 - 218] Consilium XIII: de quæstione agit: Ob ein Ober-Lausitzischer Land Voigt einen Landsaßen den Brau-Urbar, wenn derselbe nicht in denen vorigen alten Briefen gefunden wird, ohne Ihro Churfl. Durchl. Special-Ordnung, in einem renovirten Landes-Briefe be-ständig conferiren könne.- [219 - 227] Consilium XIV: Quæstione tractat: Wenn ein in Nürnberg befindlicher Sohn seines in Ober Lausitz verstorbenen Vaters Verlas-senschafft nach Nürnberg führen will; ob er hiervon Ihro Chf. Durchl. als Marggraffen in Ober Lausitz einen Abzug zu geben schuldig?.- [228 - 244] Consilium XV: Sequentes ventilat quæstiones:
1. Ob ein Ober-Lausitzischer unterthäniger Landes Mann ein Adelich Ritter Guth und Lehn Guth kauffen könne ?
2. Ob ein Ober Lausitzischer Landsaße und Ritters Mann in Krafft des bekannten Privilegii Maximilianei, und der Lehn-Ordnung sein Lehn Guth an seine unterthänige Bauern Gemeine zu verkauffen befugt sey ?
3. Und ob dannenhero ein sothaniger Kauff Contract zu Recht beständig sey ?.- [245 - 251] Consilium XVI: Quæstionem resolvit: An Mensurarum et Ponderum Mutatio Magistratui Municipali vigore der Ober-Gerichts-Concession competat.
Gutachten XVI: wirft die Frage auf, ob die Änderung von Maßen und Gewichten dem städtischen Magistrat durch die Gewalt der Obergerichtskonzession zusteht..-
[252 - 257] Consilium XVII: Conscriptum est super quæstione: An civitates Hexapolitana Cerevisiarum braxatione utentes propria autoritate et sine concessione Principis certam taxationem seu æstimationem cerevisiæ possint facere secandum quam non modo ad-venæ, sed etiam inhabitatores civitatis eam cogantur emere ?
Gutachten XVII: es wird über die Frage geschrieben, ob die Sechsstädte, die das Brauen von Bier betreiben, aus eigener Macht und ohne Zustimmung des Fürsten den Preis des Bieres nach Gutdünken festsetzen und nicht nur Fremde, sondern auch Einheimische zwingen könne, es zu kaufen ?.- [257 - 269] Consilium XVIII: Sequentes resolvit quæstiones:
1. Welcher gestalt ein Land Voigt bemächtiget sey zu consentiren, daß ein Vasallus sein aufn Fall stehendes Lehn Guth verkauffen möge ?
2. Ob dieses Privilegium |: n. Ferdin. I. de 27. Febr. ao. 1544 :| auch denen Weibes Personen derer Lehn Güther auf den Fall stehen zu statten komme ?.- [269’ - 291] Consilium XIX: Sequentes resolvit quæstiones:
1. An Reus ex Capite vectigalis noviter aucti conventus ad petitionem Fisci authoris edere teneatur libros rationum suarum contra se facientis nec non antiquas Tabulas consignati vectigalis, die alten Zoll Rollen und Zoll Tafeln
2. An habens jus percipiendi vectigal in certo loco, propter defraudationem vectigalis per deviam proficiscentium exactionem vectigalis abs[que] Consensu Principis in alium locum impune possit transferre. [Ob der, der das Recht besitzt, an einem bestimmten Ort Einkünfte zu empfangen, wegen Betrugs bei den Einkünften ... die Ein-künfte ohne Zustimmung des Fürsten ungestraft auf einen anderen Ort zu übertragen.]
3. An habenti Jus exigendi, et percipiendi vectigal etiam competat Jus Comissi et Confiscationis ? [Ob dem, der das Recht hat, Einkünfte zu veräußern und zu empfan-gen, auch das Jus Commissi et Confiscationis (?) zusteht ?].- [291 - 301] Consilium XX: Ventilat quæstionem: An determinatio et constitutio milliaris ad Regalia et superioritatem Principis pertineat.
Gutachten XX erörtert die Frage, ob Meilenbestimmung zu den Herrschaftsrechten und zur Oberhoheit des Fürsten gehört ?.- [301’ - 317’] Consilium XXI: Resolvit quæstionem: An Serenissimo Domino feudi, et Marchioni Superioris Lusatiæ in bonis Feudalibus extra judicialiter venditis extraneo competat Jus prothimiseos ?
Gutachten XXI wirft die Frage auf, ob dem allergnädigsten Herrn des Lehens [Lehnsherr für den Landesherrn] und Markgrafen der Oberlausitz bei Lehngütern, die rechtmäßig außerhalb verkauft wurden, das Einstandsrecht zusteht ?
Stadtbibliothek Bautzen Autor: Johann Jacob Hartranfft von Felshart auf Purschwitz und Litten
Umfang in Blatt: 6 nn. Bl., 317 Bl.
Archivale
Strukturteil: Literatur:- Jöcher, Gottlieb Christian: Allgemeines Gelehrten-LEXIKON, Darinnen die Gelehrten aller Stände sowohl männ- als weiblichen Geschlechts, welche von Anfange der Welt bis auf ietzige Zeit gelebt, und sich der gelehrten Welt bekannt gemacht, Nach ihrer Ge-burt, Leben, merckwürdigen Geschichten, Absterben und Schrifften aus den glaubwürdigsten Scribenten in alphabetischer Ord-nung beschrieben werden. Leipzig 1751 - Teil II, Sp. 1386-1387
- Fröde, Tino: Collectanea Lusatica - Sammlung Lausitzer Schriften und Akten - Findbuch. Olbersdorf 1997 - S. 87
Abschriften: - Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden: Msc. Dresd. a 82
- Bibliothek der Oberlausitzischen Wissenschaften Görlitz: L I 106
- Christian-Weise-Bibliothek Zittau: Mscr. A 101, A 101 b
- Universitätsbibliothek Wroclaw (Breslau): 1947 XI 58 und 1948 I 247 (früher in der Bibliothek der Oberlausitzischen Wissen-schaften Görlitz: L III 91 und L I 24)
- U III 82
Band: Größe: 365 x 65 x 220 mm
- Fröde, Tino: Collectanea Lusatica - Sammlung Lausitzer Schriften und Akten - Findbuch. Olbersdorf 1997 - S. 87
Abschriften: - Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden: Msc. Dresd. a 82
- Bibliothek der Oberlausitzischen Wissenschaften Görlitz: L I 106
- Christian-Weise-Bibliothek Zittau: Mscr. A 101, A 101 b
- Universitätsbibliothek Wroclaw (Breslau): 1947 XI 58 und 1948 I 247 (früher in der Bibliothek der Oberlausitzischen Wissen-schaften Görlitz: L III 91 und L I 24)
- U III 82
Band: Größe: 365 x 65 x 220 mm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:47 MESZ