Peter Wilkin, zu Drais ("Dreyse") wohnhaft, und seine Ehefrau Kette verkaufen zu Erbe den Weißen Frauen zu Mainz auf dem Dietmarkt (Äbtissin: Frau Gude) für 20 fl. 1 fl. Ewigzins Mainzer Währung, fällig auf St. Bartholomäustag oder binnen Monatsfrist aus folgenden freieigenen Unterpfändern: 6 Morgen Acker (an einem Stück) (Angrenzer: unten die Kartäuser, oben St. Viktor); 2 Morgen Acker (Angrenzer: unten die Kartäuser, oben die Verkäufer selbst). Rückkauf vorbehalten. Geschehen von Henchin Widars, Schultheiß, seinem Bruder Peter Widars, Schultheiß, Cuntz von Bretzenheim ("Britzenheim"), Endres von Zahlbach ("Zalbach"), Clesgen Stauff, Hen Slußel, Koln Cuntz, Peter Feißt zu Zahlbach und Clesgen Lappe, Hübnern des Gerichts zu Marienborn ("Born"). S. Herr Seltin Scharfenstein ("Scharpestein"), Domherr zu Manz. "Datum a.d. MCCCCXL quarto uff sante Bartholomeus dag."
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Peter Wilkin, zu Drais ("Dreyse") wohnhaft, und seine Ehefrau Kette verkaufen zu Erbe den Weißen Frauen zu Mainz auf dem Dietmarkt (Äbtissin: Frau Gude) für 20 fl. 1 fl. Ewigzins Mainzer Währung, fällig auf St. Bartholomäustag oder binnen Monatsfrist aus folgenden freieigenen Unterpfändern: 6 Morgen Acker (an einem Stück) (Angrenzer: unten die Kartäuser, oben St. Viktor); 2 Morgen Acker (Angrenzer: unten die Kartäuser, oben die Verkäufer selbst). Rückkauf vorbehalten. Geschehen von Henchin Widars, Schultheiß, seinem Bruder Peter Widars, Schultheiß, Cuntz von Bretzenheim ("Britzenheim"), Endres von Zahlbach ("Zalbach"), Clesgen Stauff, Hen Slußel, Koln Cuntz, Peter Feißt zu Zahlbach und Clesgen Lappe, Hübnern des Gerichts zu Marienborn ("Born"). S. Herr Seltin Scharfenstein ("Scharpestein"), Domherr zu Manz. "Datum a.d. MCCCCXL quarto uff sante Bartholomeus dag."
U / 1444 August 24
IV 396
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
24.08.1444
Weissfrauen Mainz
Ausfertigung. Perg. S. zerstört, eingenäht.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ