Guts- u. FamilienA v. Münchhausen, Apelern: Samtlehensarchiv (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA BU, Dep. 3 L
Nds. Landesarchiv, Abt. Bückeburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.1 Adels- und Gutsarchive
1351-1881
Bestandsgeschichte: "Während des Lehnsseniorates des Landdrosten Börries v. Münchhausen auf Moringen (Linie Remeringhausen) wurde im Jahre 1751 von dem Bürgermeister Johann Friedrich Ebbrecht eine Repertorium der in dem Lehnsarchiv derer Herren von Münchhausen vorhandenen gemeinschaftlichen Lehnbriefe, Acten und anderen brieflichen Urkunden verfertiget."
Wie der Titel schon sagt, waren in diesem Samtlehnsarchiv der Familie Urkunden und Akten - nach Sachgruppen getrennt - vereinigt. Als das StA Bückeburg im April 1961 das umfangreiche Depositum der v. M.-Apelern (Depos. 3) übernahm, erfolgte zunächst eine Ordnung bzw. Verzeichnung der genannten Lehnsurkunden (vgl. dazu das Vorwort zu Orig. Depos. 3 von H. Lathwesen).
Gemäß der in den öffentlichen Archiven allgemein üblichen Trennung von Urkunden und Akten wurden dann beide Schriftguttypen getrennt, die Urkunden erhielten die Signatur Orig. Depos. 3, die Akten die Signatur Depos. 3 L, unter der sie nun in diesem Findbuch zusammengefaßt sind. Es handelt sich dabei etwa zur Hälfte um bereits von Ebbrecht - nach anderen Gesichtspunkten - verzeichnete Samt- und (vereinzelt) Einzellehnsakten der v.M.- Apelern. Die andere größere Hälfte der Akten war bisher überhaupt nicht verzeichnet gewesen, Im vorliegenden Verzeichnis erhielten die Akten z.T. eine neue Ordnung, z.T. wurde die von Ebbrecht geschaffene übernommen und konsequent weitergeführt.
Bückeburg, 17.4.1964 gez. Schaer
Im November 2010 wurde das Findbuch von Frau Edith Winkelhake in das Archivprogramm AIDA eingegeben.
gez. Dr. Stefan Brüdermann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Wie der Titel schon sagt, waren in diesem Samtlehnsarchiv der Familie Urkunden und Akten - nach Sachgruppen getrennt - vereinigt. Als das StA Bückeburg im April 1961 das umfangreiche Depositum der v. M.-Apelern (Depos. 3) übernahm, erfolgte zunächst eine Ordnung bzw. Verzeichnung der genannten Lehnsurkunden (vgl. dazu das Vorwort zu Orig. Depos. 3 von H. Lathwesen).
Gemäß der in den öffentlichen Archiven allgemein üblichen Trennung von Urkunden und Akten wurden dann beide Schriftguttypen getrennt, die Urkunden erhielten die Signatur Orig. Depos. 3, die Akten die Signatur Depos. 3 L, unter der sie nun in diesem Findbuch zusammengefaßt sind. Es handelt sich dabei etwa zur Hälfte um bereits von Ebbrecht - nach anderen Gesichtspunkten - verzeichnete Samt- und (vereinzelt) Einzellehnsakten der v.M.- Apelern. Die andere größere Hälfte der Akten war bisher überhaupt nicht verzeichnet gewesen, Im vorliegenden Verzeichnis erhielten die Akten z.T. eine neue Ordnung, z.T. wurde die von Ebbrecht geschaffene übernommen und konsequent weitergeführt.
Bückeburg, 17.4.1964 gez. Schaer
Im November 2010 wurde das Findbuch von Frau Edith Winkelhake in das Archivprogramm AIDA eingegeben.
gez. Dr. Stefan Brüdermann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: abgeschlossen
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.04.2026, 00:33 MESZ