Sammelakte betr. Personen und Vereinigungen, die der Teilnahme an der demokratischen bzw. revolutionären Bewegung verdächtigt werden bzw. überführt sind. Allgemeines, Berichte, Anfragen, Mitteilungen. 1) Allgemeiner Polizei-Anzeiger Außerordentliche Beilage, Dresden Bd.XXXII Nr.52 S.261-322: Die Revolutions-Partei in Deutschland und Namenslisten wegen politischer Vergehen Verfolgter (Blatt 1-34). 2) Carl Friedrich Wilhelm Lüders aus Engelspforte: Aufenthalt in Hamburg, Haussuchung in Sachen Pastor Dulon in Bremen (Blatt 35-103), darin: Beschlüsse des am 16. Juli 1848 in Breslau abgehaltenen ersten Congresses der schlesischen Demokraten; "An die Demokraten Norddeutschlands" von Dulon, Bremen, 10. Februar 1851 sowie Hinweise auf Haussuchungen bei Dr. Trittau und Dr. Lafourie, Anfragen nach Olshausen aus Kiel und Dr. Fock aus Altona. 3) Baronin von Brüningk geb. Fürstin von Lieven und Prof.Dr. Neubauer aus Rußland sowie Adolph Strodtmann aus Flensburg: Aufenthalt in Hamburg und Haussuchung (Blatt 104-154). 4) Angebliche Zusammenkunft bei dem Zimmergesellen Ahrens in Hannover (Blatt 155-160). 5) Scheldowsky alias Wedel aus Ungarn, angeblicher Emissär aus London (Blatt 161-173). 6) Angeblich beabsichtigtes Treffen in Stade oder Glückstadt am 22.07.1851 (Blatt 174-181), darin: Signalements von Carl Schurz, Alexander Schimmelpfennig und Carl Gustav Adolph Techow. 7) Dr.med. Unna: Geldsammlung für Prof. Kinkel (Blatt 182-186). 8) Angebliche Verbindungen unzufriedener Schleswig-Holsteiner mit Demokraten (Blatt 187-192). 9) Angeblicher Aufenthalt Berliner Demokraten zum Empfang Dr. Elsner in Hamburg (Blatt 193-197). 10) Eduard Schmidt aus Sachsen, Geheimbund "Germania" in Dresden (Blatt 198-213), hier: Vernehmung verschiedener Hamburger. 11) Nachdruck sozialistischer Schriften (Blatt 214-224)
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Sammelakte betr. Personen und Vereinigungen, die der Teilnahme an der demokratischen bzw. revolutionären Bewegung verdächtigt werden bzw. überführt sind. Allgemeines, Berichte, Anfragen, Mitteilungen. 1) Allgemeiner Polizei-Anzeiger Außerordentliche Beilage, Dresden Bd.XXXII Nr.52 S.261-322: Die Revolutions-Partei in Deutschland und Namenslisten wegen politischer Vergehen Verfolgter (Blatt 1-34). 2) Carl Friedrich Wilhelm Lüders aus Engelspforte: Aufenthalt in Hamburg, Haussuchung in Sachen Pastor Dulon in Bremen (Blatt 35-103), darin: Beschlüsse des am 16. Juli 1848 in Breslau abgehaltenen ersten Congresses der schlesischen Demokraten; "An die Demokraten Norddeutschlands" von Dulon, Bremen, 10. Februar 1851 sowie Hinweise auf Haussuchungen bei Dr. Trittau und Dr. Lafourie, Anfragen nach Olshausen aus Kiel und Dr. Fock aus Altona. 3) Baronin von Brüningk geb. Fürstin von Lieven und Prof.Dr. Neubauer aus Rußland sowie Adolph Strodtmann aus Flensburg: Aufenthalt in Hamburg und Haussuchung (Blatt 104-154). 4) Angebliche Zusammenkunft bei dem Zimmergesellen Ahrens in Hannover (Blatt 155-160). 5) Scheldowsky alias Wedel aus Ungarn, angeblicher Emissär aus London (Blatt 161-173). 6) Angeblich beabsichtigtes Treffen in Stade oder Glückstadt am 22.07.1851 (Blatt 174-181), darin: Signalements von Carl Schurz, Alexander Schimmelpfennig und Carl Gustav Adolph Techow. 7) Dr.med. Unna: Geldsammlung für Prof. Kinkel (Blatt 182-186). 8) Angebliche Verbindungen unzufriedener Schleswig-Holsteiner mit Demokraten (Blatt 187-192). 9) Angeblicher Aufenthalt Berliner Demokraten zum Empfang Dr. Elsner in Hamburg (Blatt 193-197). 10) Eduard Schmidt aus Sachsen, Geheimbund "Germania" in Dresden (Blatt 198-213), hier: Vernehmung verschiedener Hamburger. 11) Nachdruck sozialistischer Schriften (Blatt 214-224)
331-2_1851 Nr. 1367 Band 1
331-2 Polizeibehörde - Kriminalwesen
Polizeibehörde - Kriminalwesen >> Untersuchungsakten in chronologischer Folge >> 1850-1851
(1849-)1851, (1852)
Archivale
Lüders, Carl Friedrich Wilhelm
Dulon, - (Pastor in Bremen)
Trittau, - , Dr.
Lafourie, - , Dr.
Olshausen, -
Fock, - , Dr.
Lieven, - Fürstin von
Brüningk, - Baronin von
Neubauer, - , Prof.Dr.
Strodtmann, Adolph
Ahrens, - (Zimmergeselle)
Scheldowsky
Wedel, -
Schimmelpfennig, Alexander
Techow, Carl Gustav Adolph
Kinkel, - , Prof.
Elsner, - , Dr.
Schmidt, Eduard
Schurz, Carl (Revolutionär, amerikanischer Politiker)
Unna, -, Dr.
Engelspforte
Bremen (Stadt)
Flensburg
Rußland
Hannover (Stadt)
Sachsen
Berlin
Kiel (Stadt)
Österreich-Ungarn
Breslau
Stade (Stadt)
London
Dresden
Altona
Schleswig-Holstein
Glückstadt (Stadt)
Bewegung, demokratische bzw. revolutionäre
revolutionäre Bewegung
demokratische Bewegung
Vereinigung, demokratische bzw. revolutionäre
Revolutions-Partei in Deutschland
politisch Verfolgter, Namenslisten
Namensliste wegen politischer Vergehen
Polizei-Anzeiger, Allgemeiner
Allgemeiner Polizei-Anzeiger
Haussuchung, Pastor Dulon in Bremen
Congress der schlesischen Demokraten
Demokrat, Congress schlesischer
Schrift "An die Demokraten Norddeutschlands"
Haussuchung, Dr. Trittau
Haussuchung, Dr. Lafourie
Zimmerergeselle Ahrens
Emissär aus London
Signalelements von Schurz, Schimmelpfennig und Techow
Geldsammlung für Prof. Kinkel
Demokrat, Verbindungen mit unzufriedenen Schleswig-Holsteinern
Demokrat, Berliner
Empfang Dr. Elsner
Geheimbund "Germania" in Dresden
Nachdruck sozialistischer Schriften
sozialistische Schriften, Nachdruck
Schrift, sozialistische
Person, Teilnehmer der demokratischen bzw. revolutionären Bewegung
Demokrat, Norddeutschland
Demokrat, Schlesien
Germania (Geheimbund in Dresden)
Schrift "Allgemeiner Polizei-Anzeiger"
Haussuchung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:59 MEZ