Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Akten zum Kunstkammersturz 1791/92, Unterfasz. 21: Ausschuss- und Abgabenverzeichnis (Kopie)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Abschrift verschiedener Unterlagen zum Kunstkammersturz 1791/91:
a) Verzeichnis des alten und neuen "Ausschusses", der sich bei der Kunstkammer ergeben hat (Abschrift von Nr. 16 der Sturzrelation, d.h. A 20 a Bü 137), fol. 1-56.
Das Dokument stimmt inhaltlich mit der genannten Textvorlage überein, doch fehlen die dort z. T. am Rand nachgetragenen Verweise auf Veränderungen des Lagerorts.
b) Quittung über die an das Palais der Herzogin Franziska abgegebenen Stücke aus Kunstkammer und Pretiosenkabinett (Abschrift von Nr. 18 der Sturzrelation, d.h. A 20 a Bü 138), fol. 1-44. Das Dokument stimmt inhaltlich mit der genannten Textvorlage überein, jedoch weichen die Reihenfolge und der Wortlaut der Einträge in beiden Verzeichnissen voneinander ab; außerdem enthält das vorliegende Verzeichnis Randverweise auf das Hauptinventar von 1792 (A 20 a Bü 150 bzw. 151), die Textvorlage dagegen Verweise auf das Hauptinventar von 1785 (A 20 a Bü 130 bzw. 135).
Ein Randvermerk (fol. 1r) weist darauf hin, dass sämtliche beschriebenen Stücke am 7. Januar 1794 aus dem Palais der Herzogin in das Akademiegebäude (d.h. die Hohe Karlsschule) transportiert und dort bis auf weiteres im Münzkabinett gelagert wurden.
c) Quittung über die an die katholische Hofkapelle abgegebenen Stücke aus Kunstkammer und Pretiosenkabinett (Abschrift von Nr. 21 der Sturzrelation, d.h. A 20 a Bü 139), ohne Blattzählung. Das Dokument stimmt inhaltlich mit der genannten Textvorlage überein.
d) Quittung über die nach Schloss Hohenheim abgegebenen Stücke aus Kunstkammer und Pretiosenkabinett (Abschrift von Nr. 26 der Sturzrelation, d.h. A 20 a Bü 144), fol. 1-5. Das Dokument stimmt inhaltlich mit der genannten Textvorlage überein, allerdings ohne das dort beiliegende Schreiben vom 25. Juni 1789.
1 Foliobd., Bl. 1-44, ohne Blattzählung u. Bl. 1-5
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.