Abstimmung zwischen den Vormündern des Wild- und Rheingrafen Otto I. vor allem über finanzielle Angelegenheiten.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Bü 10136
Kasten 71 Fach 1 Faszikel 2
Vorläufige Signatur: Oe 1 Bü 10136
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien
Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien >> 2. Akten >> 2.8 Beziehungen zu Auswärtigen >> 2.8.4 Angelegenheiten reichsgräflicher und -freiherrlicher Häuser und deren Beziehungen zu Hohenlohe >> 2.8.4.26 Wild- und Rheingrafen
1556-1565
Enthält v.a.: Korrespondenz des Grafen Ludwig Kasimir mit den Grafen Johann von Hohenfels, Jakob von Zweibrücken u. Herr von Bitsch, Johann von Nassau und Saarbrücken, Anton von Isenburg-Büdingen, Philipp von Rieneck, Philipp von Hanau, dem Wild- u. Rheingrafen u. Grafen von Salm Philipp Franz u. der Gräfin Anna, Witwe des Wild- u. Rheingrafen in Kirburg, Mörchingen, Tronecken u.a. u. Grafen von Salm, Johann VII., geb. Gräfin von Isenburg-Büdingen u. Großmutter Ottos I., in Vormundschaftsangelegenheiten, u.a. wegen eines Zusammentreffens zur Beilegung von Streitigkeiten 1557, zur Neuordnung der Vormundschaft nach dem Tod der Gräfin Anna 1557 u. wegen der Rechenschaftslegung über die Vormundschaft, 1556-1563.
Enthält u.a.: Instruktion Ludwig Kasimirs für seine Abgesandten zu einem Treffen in Kirburg, Gilg Senfft u. Zacharias Hyso, o.D. [1561]; Instruktion Ludwig Kasimirs für seine Abgesandten Gilg Senfft u. Philipp Seyfried, 1563; Bericht der Abgesandten Ludwig Kasimirs, Gilg Senfft u. Zacharias Hyso, über ihre Teilnahme an dem Treffen zur Regelung von Vormundschaftsfragen in Kirburg, 1556; Korrespondenz der Vormünder mit Schweikhard von Sickingen sowie Schreiben des Reichskammergerichts wegen der vor demselben geführten Streitsache um die dem Haus Sickingen im Namen des Wild- u. Rheingrafen bestrittene Oberhoheit über ein halbes Dorf, 1561 u. 1564; Denkschrift von Jacob von Zweibrücken über die Bildungsreise des Wild- u. Rheingrafen Otto I. nach Frankreich sowie über ein Treffen zur Regelung der Vormundschaftsangelegenheiten, 1561; Aufstellung über die Geld- u. Naturalschulden verschiedener namentlich genannter Amtleute aus den Rechnungsjahren 1553 u. 1554, 1556; Verzeichnis der Ausgaben Ludwig Kasimirs auf einem in Speyer abgehaltenen Treffen, 1560; Verzeichnis von Ausgaben Ludwigs Kasimirs in seiner Eigenschaft als Vormund, o.D. u. 1565; Verzeichnis der Ausgaben von Gilg Senfft u. Zacharias Hyso, der Abgesandten Ludwig Kasimirs zur Verhandlung der Vormundschaftsangelegenheiten, 1561; Protokoll eines Treffens der Gesandten der Grafen Ludwig Kasimir von Hohenlohe, Jakob von Zweibrücken u. Johann von Hohenfels, als Vormünder des Wild- u. Rheingrafen in Kirburg, Otto I., dem Älteren, wegen der Rechnungslegung über die Vormundschaft, 1564; Schreiben des Kaisers Maximilian II. an Dr. Johann Deschler u. Dr. Georg Brummer mit dem Auftrag, den erst neunzehnjährigen Wild- u. Rheingrafen Otto bei der Rechenschaftslegung seiner Vormünder zu beraten, bei der auch alle relevanten Dokumente vorgelegt u. übergeben u. die Untergebenen Ottos entlastet werden sollen, was eigentlich gemäß einem Mandat des Reichskammergerichts vor demselben stattfinden sollte, nun aber, aufgrund einer Vereinbarung des Grafen Otto mit seinen Vomündern, in Kirburg stattfindet, 1565.
Enthält u.a.: Instruktion Ludwig Kasimirs für seine Abgesandten zu einem Treffen in Kirburg, Gilg Senfft u. Zacharias Hyso, o.D. [1561]; Instruktion Ludwig Kasimirs für seine Abgesandten Gilg Senfft u. Philipp Seyfried, 1563; Bericht der Abgesandten Ludwig Kasimirs, Gilg Senfft u. Zacharias Hyso, über ihre Teilnahme an dem Treffen zur Regelung von Vormundschaftsfragen in Kirburg, 1556; Korrespondenz der Vormünder mit Schweikhard von Sickingen sowie Schreiben des Reichskammergerichts wegen der vor demselben geführten Streitsache um die dem Haus Sickingen im Namen des Wild- u. Rheingrafen bestrittene Oberhoheit über ein halbes Dorf, 1561 u. 1564; Denkschrift von Jacob von Zweibrücken über die Bildungsreise des Wild- u. Rheingrafen Otto I. nach Frankreich sowie über ein Treffen zur Regelung der Vormundschaftsangelegenheiten, 1561; Aufstellung über die Geld- u. Naturalschulden verschiedener namentlich genannter Amtleute aus den Rechnungsjahren 1553 u. 1554, 1556; Verzeichnis der Ausgaben Ludwig Kasimirs auf einem in Speyer abgehaltenen Treffen, 1560; Verzeichnis von Ausgaben Ludwigs Kasimirs in seiner Eigenschaft als Vormund, o.D. u. 1565; Verzeichnis der Ausgaben von Gilg Senfft u. Zacharias Hyso, der Abgesandten Ludwig Kasimirs zur Verhandlung der Vormundschaftsangelegenheiten, 1561; Protokoll eines Treffens der Gesandten der Grafen Ludwig Kasimir von Hohenlohe, Jakob von Zweibrücken u. Johann von Hohenfels, als Vormünder des Wild- u. Rheingrafen in Kirburg, Otto I., dem Älteren, wegen der Rechnungslegung über die Vormundschaft, 1564; Schreiben des Kaisers Maximilian II. an Dr. Johann Deschler u. Dr. Georg Brummer mit dem Auftrag, den erst neunzehnjährigen Wild- u. Rheingrafen Otto bei der Rechenschaftslegung seiner Vormünder zu beraten, bei der auch alle relevanten Dokumente vorgelegt u. übergeben u. die Untergebenen Ottos entlastet werden sollen, was eigentlich gemäß einem Mandat des Reichskammergerichts vor demselben stattfinden sollte, nun aber, aufgrund einer Vereinbarung des Grafen Otto mit seinen Vomündern, in Kirburg stattfindet, 1565.
Kanzlei Neuenstein (vor 1610)
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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14.11.2025, 10:22 MEZ
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