Verwaltung des Kassiereramts beim allgemeinen Schulfonds, bei der Siegenschen Predigerwitwenkasse, beim Verbesserungsfonds der 2. und 3. Pfarre und beim Deutschen Freien Tagschulfonds
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Rentamt Siegen 935
E 404 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden >> 1. Unterdirektorium >> 1.4. Kirchen-, Schul- und Armensachen Spezialia >> 1.4.1. Siegen Stadt und Landbezirk
1798-1808
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verpflichtung des Johannes Bender als Kassierer beim allgemeinen Schulfonds (1798); Erledigung der Kassiererstelle, deren Wiederbesetzung und Verpflichtung des Johannes Matthias Dülcken als Kassierer beim allgemeinen Schulfonds (1805); Erledigung der Kassiererstelle, deren Wiederbesetzung und Verpflichtung des Philipp Hoffmann als Kassierer beim allgemeinen Schulfonds (1807); Stellung von Kautionen und Anschaffung von Repositorien durch den Kassier Bender (1799); Beitreibung rückständiger Gefälle von den Schuldnern des Schulfonds (1799); Inventar oder Repertorium über den allgemeinen Schulfonds, der Siegenschen Predigerwitwenkasse, des Verbesserungsfonds der 2. und 3. Pfarre und des Deutschen Freien Tagschulfonds (1799) Schlussrechnungen des Caspar Hofmann zu Siegen über die allgemeine Schulkasse, Deutsche Tagschul- und Pfarrverbesserungsfonds (1799); Dienstinstruktion für den bei verschiedenen geistlichen Fonds neu angeordneten Kassierer Johannes Bender zu Siegen (19.05.1800); Rechnungsablegung des Georg Adam Bender zu Siegen über die gehabte Verwaltung seines verstorbenen Bruders Johannes Bender (1805); Gesuch des Georg Adam Bender zu Siegen um Aufstellung einer zweijährigen Lotteriekassenverwalterrechnung und Beitreibung von Testanten (1805); Gesuch des Caspar Hofmann zu Siegen als erben des verstorbenen Kompetenzverwalters Irlen um Berichtigung des von letztgenannten verbliebenen Passivrezesses entweder durch Barabtragung oder durch Obligationsausstellung (1807); Gesuch des Georg Adam Bender zu Siegen um Konferierung der Kassiererstelle des Schulfonds (1806); (1806); Überlegungen zur Verknüpfung der Rechnungsgeschäfte des Siegenschen Pfarr- und Schulkassierers mit dem Kompetenzlegat und Kastenverwalterdienst (1807); Kautionsstellung des zum Kassierer ernannten Philipp Hoffmann (1807); Stumpfrechnung über die vom verstorbenen Kassierer Dülcken verwalteten vier Fonds (1808). Korrespondenten u.a.: Sekretär Schneider (Siegen), Justizrat von Bierbrauer (Dillenburg), Justizrat Dresler (Siegen), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), Kassierer Johannes Bender (Siegen), Inspektor J. H. Achenbach (Siegen), Kassierer Philipp Hoffmann (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:38 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden (Bestand)
- 1. Unterdirektorium (Gliederung)
- 1.4. Kirchen-, Schul- und Armensachen Spezialia (Gliederung)
- 1.4.1. Siegen Stadt und Landbezirk (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International