mandati. Säumnis des Bekl. in Ausführung einer ihm vom RKG übertragenen Kommission in Streitigkeiten des Kl. u. a. mit den Städten Zeitz und Meißen. Der Kl. behauptet, anderthalb Jahre vor Erhebung der Klage habe das RKG auf sein Ansuchen eine "commission ad futuram rei memoriam" angeordnet und dem Bekl. die Kommission übertragen. Trotz mehrfacher Bitten des Kl. habe der Bekl. keine Kommissare eingesetzt. Der Bekl. wird durch das Mandat des RKG verpflichtet, Kommissare einzusetzen.
Vollständigen Titel anzeigen
mandati. Säumnis des Bekl. in Ausführung einer ihm vom RKG übertragenen Kommission in Streitigkeiten des Kl. u. a. mit den Städten Zeitz und Meißen. Der Kl. behauptet, anderthalb Jahre vor Erhebung der Klage habe das RKG auf sein Ansuchen eine "commission ad futuram rei memoriam" angeordnet und dem Bekl. die Kommission übertragen. Trotz mehrfacher Bitten des Kl. habe der Bekl. keine Kommissare eingesetzt. Der Bekl. wird durch das Mandat des RKG verpflichtet, Kommissare einzusetzen.
10690 Reichskammergericht, Nr. 17 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10690 Reichskammergericht
10690 Reichskammergericht >> Archivalien
1599 - 1601
Enthält: Kläger/Antragsteller: Hans Schmidt zu Mansfeld
Beklagter/Antragsgegner: Friedrich Wilhelm I., Herzog von Sachsen-Altenburg, als Vormund Christians II., Kurfürst von Sachsen, und Administrator von Kursachsen
Prokuratoren Kl.: Lic. Johann Konrad Streiter 1599, Dr. Jonas Eucharius Erhardt 1600, Lic. Hartmann Kogmann 1600, Dr. Sigismund Haffner 1601
Prokuratoren Bekl.: Dr. Johann Gödelmann 1599
Ist-Bestand der Akte: Q 1-8 (ohne 4) sowie 5 weitere Schriftstücke
Beklagter/Antragsgegner: Friedrich Wilhelm I., Herzog von Sachsen-Altenburg, als Vormund Christians II., Kurfürst von Sachsen, und Administrator von Kursachsen
Prokuratoren Kl.: Lic. Johann Konrad Streiter 1599, Dr. Jonas Eucharius Erhardt 1600, Lic. Hartmann Kogmann 1600, Dr. Sigismund Haffner 1601
Prokuratoren Bekl.: Dr. Johann Gödelmann 1599
Ist-Bestand der Akte: Q 1-8 (ohne 4) sowie 5 weitere Schriftstücke
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:37 MEZ