Der Schulmeister an der Knabenschule Johann Schaupp klagt beim Rat über Mißstände
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F 8, Nr. 2185
F 8, Nr. 202
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.6. Schulwesen >> 1.6.5. Deutsche Schule: Mädchenschule, Jungenschule
[1. Hälfte 18. Jh.], 1729, 1731, 1735, 1742, 1743, 1756
Enthält v.a.:
- Schaupp legt dem Rat eine umfangreiche Beschwerdeschrift vor, in der er die Konkurrenz der verschiedenen Schulen (Deutsche Schulen, Lateinschule und Spitalschule) beschreibt, über die Unordnung im Schulwesen und über die zu geringe Besoldung klagt, o.D. [ca. Ende 1720er Jahre] (1); gibt ein gutes Bild über das Schulwesen in Biberach
- Schaupp erinnert den Rat an seine Beschwerden, o.D. [ca. Ende 1720er Jahre] (2)
- Schaupp beschwert sich, dass der Kollaborator Lerch ABC-Schüler in seine Klasse aufnimmt und dadurch seine Einkünfte schmälert, o.D. [ca. Ende 1720er Jahre] (3)
- Schaupp nimmt seine angekündigte Resignation zurück, da ihm vom Rat eine Aufbesserung seiner Einkünfte zugesichert wurde, 1731 (5)
- die Schulmeister Rudolf Heiß und Johannes Schaupp fragen an, ob auch sie befugt sind, die Kinder der Spitaluntertanen zu unterrichten, 1735 (7)
- Schaupp klagt über den Privatunterricht des Spitalschulmeisters, 1742 (8)
- Vernehmungsprotokolle zu mehreren Sittlichkeitsvergehen Schaupps, 1743 (9); mit Umlaufbeschluss des Scholarchats (10)
- Schaupp bittet um Stundung der ihm auferlegten Strafe in Höhe von 10 Talern, 1743 (11)
- Schaupp legt dem Rat eine umfangreiche Beschwerdeschrift vor, in der er die Konkurrenz der verschiedenen Schulen (Deutsche Schulen, Lateinschule und Spitalschule) beschreibt, über die Unordnung im Schulwesen und über die zu geringe Besoldung klagt, o.D. [ca. Ende 1720er Jahre] (1); gibt ein gutes Bild über das Schulwesen in Biberach
- Schaupp erinnert den Rat an seine Beschwerden, o.D. [ca. Ende 1720er Jahre] (2)
- Schaupp beschwert sich, dass der Kollaborator Lerch ABC-Schüler in seine Klasse aufnimmt und dadurch seine Einkünfte schmälert, o.D. [ca. Ende 1720er Jahre] (3)
- Schaupp nimmt seine angekündigte Resignation zurück, da ihm vom Rat eine Aufbesserung seiner Einkünfte zugesichert wurde, 1731 (5)
- die Schulmeister Rudolf Heiß und Johannes Schaupp fragen an, ob auch sie befugt sind, die Kinder der Spitaluntertanen zu unterrichten, 1735 (7)
- Schaupp klagt über den Privatunterricht des Spitalschulmeisters, 1742 (8)
- Vernehmungsprotokolle zu mehreren Sittlichkeitsvergehen Schaupps, 1743 (9); mit Umlaufbeschluss des Scholarchats (10)
- Schaupp bittet um Stundung der ihm auferlegten Strafe in Höhe von 10 Talern, 1743 (11)
11 Schr. (29 Bl.)
Sachakte
Schaupp, Johann, ev. Schulmeister
Lerch, Johann Jakob, ev. Kantor
Heiß, Rudolf, ev. Kollaborator und Spitalmeister
Schulmeister
Knabenschule
Deutsche Schule
Lateinschule
Spitalschule
Schulwesen
Besoldung
Kollaborator
Spitaluntertan
Privatunterricht
Spitalschulmeister
Sittlichkeitsvergehen
Scholarchat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ