Amtsgerichte (bis 1968): Amtsgericht Felsberg (Bestand)
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275 Felsberg
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Stellen der Justiz >> Amtsgerichte (Justizämter usw.) >> Amtsgerichte (bis 1968)
1809-ca. 1920
Enthält: Zivilprozesse, Vormundschaften, Konkurse, Strafprozesse, Zwangsversteigerungen, Testamente, Dienststellenakten
Bestandsgeschichte: u.a. Acc. 2013/46 und 2013/77 (Amtsgericht Melsungen)
Geschichte des Bestandsbildners: Das Justizamt Felsberg wurde mit der Trennung von Justiz und Verwaltung zum 1. Januar 1822 errichtet (kurh. GS 1821, S. 29, 69). Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen wurde es im jahr 1867 in „Amtsgericht Felsberg“ umbenannt (PrJMBl. 1867, S. 221). Ab dem 1. Juli 1943 wurde das Amtsgericht im Rahmen von Kriegsmaßnahmen in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Melsungen umgewandelt und diesem als Zweigstelle ab dem Herbst 1945 offiziell zugeteilt.
Die Zweigstelle wurde am 1. Juli 1970 aufgehoben (JMBl. S. 441).
Gerichtsbezirk:
Altenbrunslar, Altenburg, Beuern, Böddiger, Deute, Felsberg, Gensungen, Harle, Helmshausen, Hesserode, Heßlar, Hilgershausen, Lohre, Melgershausen, Neuenbrunslar, Niedermöllrich, Niedervorschütz, Rhünda, Unshausen (bis Juni 1843), Wolfershausen
sowie die Oberförsterei Melgershausen und der Wohnplatz Mittelhof bei Gensungen
Findmittel: Ablieferungslisten
Findmittel: größere Teile (insbesondere die Dienststellenakten) sind unverzeichnet
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 30.11.2017
Bestandsgeschichte: u.a. Acc. 2013/46 und 2013/77 (Amtsgericht Melsungen)
Geschichte des Bestandsbildners: Das Justizamt Felsberg wurde mit der Trennung von Justiz und Verwaltung zum 1. Januar 1822 errichtet (kurh. GS 1821, S. 29, 69). Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen wurde es im jahr 1867 in „Amtsgericht Felsberg“ umbenannt (PrJMBl. 1867, S. 221). Ab dem 1. Juli 1943 wurde das Amtsgericht im Rahmen von Kriegsmaßnahmen in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Melsungen umgewandelt und diesem als Zweigstelle ab dem Herbst 1945 offiziell zugeteilt.
Die Zweigstelle wurde am 1. Juli 1970 aufgehoben (JMBl. S. 441).
Gerichtsbezirk:
Altenbrunslar, Altenburg, Beuern, Böddiger, Deute, Felsberg, Gensungen, Harle, Helmshausen, Hesserode, Heßlar, Hilgershausen, Lohre, Melgershausen, Neuenbrunslar, Niedermöllrich, Niedervorschütz, Rhünda, Unshausen (bis Juni 1843), Wolfershausen
sowie die Oberförsterei Melgershausen und der Wohnplatz Mittelhof bei Gensungen
Findmittel: Ablieferungslisten
Findmittel: größere Teile (insbesondere die Dienststellenakten) sind unverzeichnet
Referent: Herr Dr. Petter, Frau Laube
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 30.11.2017
9,00 MM
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ