Klägerinnen: Georgine Henriette Dorothea von Eyben und Juliane Philippine Eustachia von Laffert, geb. Freiinnen von Schlitz genannt von Görtz, ab 1770 Maria Juliana Louise von Laffert zu Lauenburg, Beklagte: Herzog Adolf Friedrich von Holstein-Gottorf, Bischof von Lübeck, als Vormund des Herzogs Carl Peter Ulrich, Intervenienten und Nebenbeklagte ab 1747: die Kurfürsten von Braunschweig-Lüneburg und Brandenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Zwierlein, Lizentiat der Rechte Johann Melchior Deuren, Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich, Dr. Johann Goy, Notar Georg Peter Feyerlein, Dr. Johann Wilhelm Ludolf, Dr. Christian Jacob von Zwierlein, Lizentiat der Rechte Wilhelm Ludwig Ziegler, Streitgegenstand: Streit um die Einweisung der Freiinnen von Schlitz in das Amt Reinbek auf Grund eines Kaufvertrages zwischen Bischof Christian August von Lübeck, Herzog von Holstein-Gottorf, als Vormund des Herzogs Carl Friedrich und dem Freiherrn Georg Heinrich von Görtz
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Klägerinnen: Georgine Henriette Dorothea von Eyben und Juliane Philippine Eustachia von Laffert, geb. Freiinnen von Schlitz genannt von Görtz, ab 1770 Maria Juliana Louise von Laffert zu Lauenburg, Beklagte: Herzog Adolf Friedrich von Holstein-Gottorf, Bischof von Lübeck, als Vormund des Herzogs Carl Peter Ulrich, Intervenienten und Nebenbeklagte ab 1747: die Kurfürsten von Braunschweig-Lüneburg und Brandenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Zwierlein, Lizentiat der Rechte Johann Melchior Deuren, Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich, Dr. Johann Goy, Notar Georg Peter Feyerlein, Dr. Johann Wilhelm Ludolf, Dr. Christian Jacob von Zwierlein, Lizentiat der Rechte Wilhelm Ludwig Ziegler, Streitgegenstand: Streit um die Einweisung der Freiinnen von Schlitz in das Amt Reinbek auf Grund eines Kaufvertrages zwischen Bischof Christian August von Lübeck, Herzog von Holstein-Gottorf, als Vormund des Herzogs Carl Friedrich und dem Freiherrn Georg Heinrich von Görtz
LASH, Abt. 390 Nr. 534 a
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1738-1773
Enthält: RKG 1738-1773; Vergleich 1709 zwischen Herzog Christian August und Leffmann Behrens, kurbraunschweigischer Hofagent zu Hannover, über die Bezahlung einer Obligation unter Verpfändung des Amts Reinbek 1710-1711, Quittungen (Q 73, Beilage E); Auszug aus dem Hauptbuch des Leffmann Behrens, Wechsel, Kammerrechnungen, Briefe, Abrechnungen, u . a. mit dem jüdischen Hofagenten Michael David 1709, Aktenstücke aus dem Streit 1724 (Q 16); Quittungen des Freiherrn Georg Heinrich von Götz 1711 über eine Rückzahlung durch Johann von Ahlefeldt zu Quarnbek, mit dem er die Güter Marutendorf und Blockshagen gemeinschaftlich besaß (Q 73, Beilage F); Revers des Freiherrn von Görtz 1711 über die Zahlung an Etatsrat Kayser als curator bonorum des "Präsidenten" Magnus von Wedderkop, der eine Obligation des Hieronymus Rantzau zu Marutendorf und Blockshagen für Johann Baptista und Wilhelm de Hertoghe an den Freiherrn von Görtz zediert hatte (Q 73, Beilage G); Vertrag 1714 über den Verkauf des Amtes Reinbek durch Herzog Christian August an den Freiherrn von Görtz (Q 4), Obligation, Bestätigungen, Übernahme einer Schuld des Freiherrn von Görtz bei Johann Erich Schilden, kurbraunschweigischer Oberkämmerer, durch den Herzog 1719, Memorial an den Kaiser, Obligation 1712 (Q 19, 21, 29-30, 37, 55-58);
Enthält: Supplik des Grafen Heinrich von Reventlow in dem Streit der Parteien vor dem RHR 1714 um das Amt Reinbek (Q 107); "Status bonorum" des Freiherrn von Görtz 1715, aufgestellt durch seinen Sekretär Samuel Friedrich Hagen, Hofrat, und Auszug aus der Abrechnung des Geheimrats von Clausenheim über die Erbschaft des Freiherrn (Q 50; Q 73, Beilage J); Erklärung der Freiinnen von Schlitz 1736 über den Verzicht auf ihre Ansprüche an das Gut Gelting auf Grund eines Darlehens 1712 an Claus von Ahlefeldt, Bruder des Joachim von Ahlefeldt zu Gelting, Aktenstück aus dem AStreit unter den Gläubigern des Gutes Gelting und des Magnus von Wedderkop 1725 (Q 48, 53); Schreiben des M. von Clausenheim 1735 (Q 17); Aktenstück aus dem Konkurs des Grafen Heinrich von Reventlow zu Kollmar und Rantzau 1739: Revers der Freiinnen von Schlitz (Q 125); "Attestat" des Grafen Johann von Schlitz 1741 (Q 33); Beglaubigung durch Etatsrat Kayser 1742 (Q 51); Auszüge aus Vergleichen 1743, 1749 (Q 75, 133, 136); Auszüge aus dem RKG-Protokoll über die Einlegung der Revision in dem Streit zwischen Lübeck, Sachsen-Lauenburg und Holstein um Mölln 1668-1680 (Q 76-79);
Enthält: Vergleich des Herzogs Johann Adolf von Holstein-Gottorf mit seinem Bruder Johann Friedrich, Bischof zu Lübeck, über die Primogenitur im Gottorfer Herzogtum 1608, Verordnung des Herzogs Johann Adolf und die Bestätigung der Primogenitur 1608 durch den Kaiser Rudolf II. und 1725 durch den Kaiser Karl VI., sowie ein Dekret des Herzogs Adolf Friedrich, Bischof von Lübeck, nach seiner Wahl zum schwedischen König über die Fortsetzung der Vormundschaft über den Herzog Carl Peter Ulrich durch den "Geheimen Conseil" 1743 (Q 66, Q 96-97);
Enthält: Supplik des Grafen Heinrich von Reventlow in dem Streit der Parteien vor dem RHR 1714 um das Amt Reinbek (Q 107); "Status bonorum" des Freiherrn von Görtz 1715, aufgestellt durch seinen Sekretär Samuel Friedrich Hagen, Hofrat, und Auszug aus der Abrechnung des Geheimrats von Clausenheim über die Erbschaft des Freiherrn (Q 50; Q 73, Beilage J); Erklärung der Freiinnen von Schlitz 1736 über den Verzicht auf ihre Ansprüche an das Gut Gelting auf Grund eines Darlehens 1712 an Claus von Ahlefeldt, Bruder des Joachim von Ahlefeldt zu Gelting, Aktenstück aus dem AStreit unter den Gläubigern des Gutes Gelting und des Magnus von Wedderkop 1725 (Q 48, 53); Schreiben des M. von Clausenheim 1735 (Q 17); Aktenstück aus dem Konkurs des Grafen Heinrich von Reventlow zu Kollmar und Rantzau 1739: Revers der Freiinnen von Schlitz (Q 125); "Attestat" des Grafen Johann von Schlitz 1741 (Q 33); Beglaubigung durch Etatsrat Kayser 1742 (Q 51); Auszüge aus Vergleichen 1743, 1749 (Q 75, 133, 136); Auszüge aus dem RKG-Protokoll über die Einlegung der Revision in dem Streit zwischen Lübeck, Sachsen-Lauenburg und Holstein um Mölln 1668-1680 (Q 76-79);
Enthält: Vergleich des Herzogs Johann Adolf von Holstein-Gottorf mit seinem Bruder Johann Friedrich, Bischof zu Lübeck, über die Primogenitur im Gottorfer Herzogtum 1608, Verordnung des Herzogs Johann Adolf und die Bestätigung der Primogenitur 1608 durch den Kaiser Rudolf II. und 1725 durch den Kaiser Karl VI., sowie ein Dekret des Herzogs Adolf Friedrich, Bischof von Lübeck, nach seiner Wahl zum schwedischen König über die Fortsetzung der Vormundschaft über den Herzog Carl Peter Ulrich durch den "Geheimen Conseil" 1743 (Q 66, Q 96-97);
Verzeichnung
Zum Teil Abschriften für die Gottorfer Kanzlei; ein Teil dieses Prozesses befindet sich in TKUA Rigskammerretten Nr. 14 d und wurde hier miterfasst; siehe auch Abt. 390 Nr. 122 - 123, 429, 467 - 470
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:07 MEZ