A Rep. 570 Magistrat der Stadt Charlottenburg bis 1809 (Bestand)
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A Rep. 570
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.1 Rat und Magistrat von Berlin, Cölln und den Vorstädten bis 1806
1749 - 1820
Vorwort: A Rep. 570 Magistrat der Stadt Charlottenburg (bis 1809)
1. Ortsgeschichte
Am 05. April 1705 erhielt die Siedlung gegenüber dem Schloss Lützenburg von Friedrich I. den Namen Charlottenburg und gleichzeitig das Stadtrecht. Das Schloss Lützenburg wurde ebenfalls in Schloss Charlottenburg umbenannt. Bis 1720 war der König zugleich Bürgermeister der Stadt. In dem Jahr wurde auch das Dorf Lietzow nach Charlottenburg eingemeindet.
Nach der Niederlage Preußens in der Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 wurde Charlottenburg für zwei Jahre von den Franzosen besetzt.
Die auf wenig fruchtbarem Grund errichtete kleine Stadt wurde auch als Naherholungsgebiet der aufstrebenden Stadt Berlin entdeckt. Nachdem in den 1770er Jahren der erste richtige Gasthof in der Berliner Straße (heute: Otto-Suhr-Allee) eröffnet wurde, folgten viele weitere Gaststätten und Biergärten, die vor allem am Wochenende gut frequentiert waren.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts blieb Charlottenburg Ausflugsgebiet und Sommerfrische für die Berliner. Westlich von Charlottenburg wurde 1866 die Villenkolonie Westend gegründet. Das Gelände des Palastes der Gräfin Lichtenau erwarb 1869 der Lichterfelder Immobilienspekulant J.A.W. Carstenn, um dort eine großformatige Vergnügungsstätte mit Palmenhaus, die "Flora", zu errichten. Die "Flora" existierte nur kurze Zeit. Zur Belustigung des Publikums ist eine sogenannte "Völkerschau" einer "Aschanti-Karawane" für das Jahr 1887 dokumentiert. [2] Nach der Insolvenz wurde die Vergnügungsstätte 1904 gesprengt und das Gelände mit Wohnungen bebaut.
Die zunehmende Attraktivität zog mehr und mehr wohlhabende Berliner Bürger an, die sich vorzugsweise an der repräsentativen Verbindungsstraße zwischen dem Schloss und Berlin ansiedelten. Auch ließen sich wichtige Industriebetriebe wie Siemens und Schering in den 1870er Jahren im Nordosten Charlottenburgs nieder. Damit begann ein rasantes Wachstum der Stadt.
Die Stadt Charlottenburg wurde zum 01. Januar 1877 aus dem Kreis Teltow ausgegliedert und zum eigenständigen Stadtkreis erhoben.
1893 hatte Charlottenburg erstmals mehr als 100.000 Einwohner und wurde somit zur Großstadt und gleichzeitig neben Berlin zur größten Stadt in der Provinz Brandenburg. Damit war das alte Rathaus mit seinem kleinstädtischen Zuschnitt viel zu klein geworden. Der zur 200-Jahr-Feier 1905 fertiggestellte repräsentative Rathaus-Neubau mit dem stattlichen, 88 Meter hohen Turm, der die Kuppel des Schlosses deutlich überragt, zeugt von dem gewachsenen bürgerlichen Selbstbewusstsein. Im Jahr 1900 errichtete die Stadt auch aus Gründen der Abgrenzung vom konkurrierenden Berlin das Elektrizitätswerk Charlottenburg, das der Stromversorgung von Haushalten und Industrie, den auf elektrischen Betrieb umgestellten Straßenbahnen und ab 1905 der Straßenbeleuchtung diente. [3] [4]
Durch das 1920 verabschiedete Groß-Berlin-Gesetz wurde Charlottenburg am 1. Oktober 1920 in das neugeschaffene Groß-Berlin eingegliedert und mit dem Gutsbezirk Plötzensee sowie großen Teilen der Gutsbezirke Heerstraße und Jungfernheide zum siebten Bezirk von Berlin zusammengefasst und Teil des sogenannten "Neuen Westens". [5]
[2] Archivmaterial im Ethnologischen Museum Berlin, SMB: Vorgang E 609/1887 (I/MV 0706/I B 6 Afrika)
[3] Gundlach, Wilhelm: Geschichte der Stadt Charlottenburg. Erster Band. Springer, Berlin 1905, S. 560ff.
[4] Historische Kommission zu Berlin, Helmut Engel et al. (Hrsg.): Geschichtslandschaft Charlottenburg. Charlottenburg, Teil 1 - Die historische Stadt. Nicolai, Berlin 1986, ISBN 3-87584-167-0, S. 270ff.
[5] Groß-Berlin-Gesetz, Anlage II
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Charlottenburg (Stand 05.11.2012), Auszüge
2. Bestandsgeschichte
Das Findbuch basiert auf der Retrokonversion der vorhandenen Findmittel im Jahre 2005. 2012 erfolgte die Trennung des Bestandes in A Rep. 37-02 Stadtverordnetenversammlung der Stadt Charlottenburg und A Rep. 037-03 Magistrat der Stadt Charlottenburg sowie A Rep. 570 Magistrat der Stadt Charlottenburg (bis 1809).
Die Klassifikation des Bestandes erfolgte nach einer Mustersystematik; das Findbuch weist nur die mit Akten belegten Klassifikationspunkte aus.
Der Bestand umfasst Unterlagen zu: Edikte und Reskripte in Justizsachen.
Der Bestand umfasst 4 Akten, 0,15 [lfm] über einen Zeitraum von 1749 - 1787 (-1820)
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin A Rep. 570 Magistrat der Stadt Charlottenburg (bis 1809), Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
BLHA Pr.Br.Rep. 2 Kurmärkische Kriegs- und Domänenkammer
BLHA Pr.Br.Rep. 2 A Regierung Potsdam
LAB A Rep. 037-02 Stadtverordnetenversammlung Charlottenburg
LAB A Rep. 037-03 Magistrat der Stadt Charlottenburg (1809 - 1920)
LAB A Rep. 037-08 Bezirksamt Charlottenburg (1920 - 1945)
LAB A Rep. 254 Charlottenburger Wasser- und Industriewerke AG
Verwaltungsinformationszentrum (VIZ) Charlottenburg-Wilmersdorf
Bibliothek und Informationsvermittlungsstelle für das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Gedruckte Ausgabe Protokolle Stadtverordnetenversammlung Ende 1888 bis 1920 und 180 Akten der Stadtverordnetenversammlung zu erreichen unter http://www.viz.allegronet.de/
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Gundlach, Wilhelm: Geschichte der Stadt Charlottenburg, Bd 1.2, Berlin 1905.
Geschäfts-Ordnung für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg. - Berlin: Boll, 1914. - 30 S. Körperschafts-SW : Stadtverordneten-Versammlung Charlottenburg
1913: Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg . Charlottenburg, 1906-1920. - 1906 - 1920; damit Ersch. eingest. -
1905: Tagesordnung sowie Vorlagen und Mitteilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg . Charlottenburg, 1884-1905. - Nachgewiesen 1884 - 1905.
Studienmaterial zur Verwaltungsreform im Haushalts- und Finanzwesen der Stadt Charlottenburg (1890-1911)
Gladisch, ...: 100 Jahre Königlicher Polizei-Verwaltung in Charlottenburg 1810 - Juni - 1910. : im amtlichen Auftrage und auf Grund amtlichen Materials ; dazu: "Das neue Polizeidienstgebäude"
Übersicht über die Gemeinde-Verwaltung in Charlottenburg Ulrich in Komm. (1912)
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeinde-Angelegenheiten der Stadt Charlottenburg für das Verwaltungsjahr. (1913)
5. Konkordanz
l. Num. alte Archiv-Sign.
A Rep. 570, Nr. 1 Pr. Br. Rep. 57, Nr. 410 (323); Rep. 207 Acc. 1142 Nr. 673; A Rep. 037-03, Nr. 132
A Rep. 570, Nr. 2 Pr. Br. Rep. 57, Nr. 410 (324); Rep. 207 Acc. 1142 Nr. 674; A Rep. 037-03, Nr. 133
A Rep. 570, Nr. 3 Pr. Br. Rep. 57, Nr. 410 (325); Rep. 207 Acc. 1142 Nr. 675; A Rep. 037-03, Nr. 134
A Rep. 570, Nr. 4 Pr. Br. Rep. 57, Nr. 410 (326); Rep. 207 Acc. 1142 Nr. 676; A Rep. 037-03, Nr. 135
A Rep. 570, Nr. 5 Rep. 207 Acc. 3104 Nr. 4954, A Rep. 037-03, Nr. 436
Berlin, 2012 Ute Strauß
1. Ortsgeschichte
Am 05. April 1705 erhielt die Siedlung gegenüber dem Schloss Lützenburg von Friedrich I. den Namen Charlottenburg und gleichzeitig das Stadtrecht. Das Schloss Lützenburg wurde ebenfalls in Schloss Charlottenburg umbenannt. Bis 1720 war der König zugleich Bürgermeister der Stadt. In dem Jahr wurde auch das Dorf Lietzow nach Charlottenburg eingemeindet.
Nach der Niederlage Preußens in der Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 wurde Charlottenburg für zwei Jahre von den Franzosen besetzt.
Die auf wenig fruchtbarem Grund errichtete kleine Stadt wurde auch als Naherholungsgebiet der aufstrebenden Stadt Berlin entdeckt. Nachdem in den 1770er Jahren der erste richtige Gasthof in der Berliner Straße (heute: Otto-Suhr-Allee) eröffnet wurde, folgten viele weitere Gaststätten und Biergärten, die vor allem am Wochenende gut frequentiert waren.
Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts blieb Charlottenburg Ausflugsgebiet und Sommerfrische für die Berliner. Westlich von Charlottenburg wurde 1866 die Villenkolonie Westend gegründet. Das Gelände des Palastes der Gräfin Lichtenau erwarb 1869 der Lichterfelder Immobilienspekulant J.A.W. Carstenn, um dort eine großformatige Vergnügungsstätte mit Palmenhaus, die "Flora", zu errichten. Die "Flora" existierte nur kurze Zeit. Zur Belustigung des Publikums ist eine sogenannte "Völkerschau" einer "Aschanti-Karawane" für das Jahr 1887 dokumentiert. [2] Nach der Insolvenz wurde die Vergnügungsstätte 1904 gesprengt und das Gelände mit Wohnungen bebaut.
Die zunehmende Attraktivität zog mehr und mehr wohlhabende Berliner Bürger an, die sich vorzugsweise an der repräsentativen Verbindungsstraße zwischen dem Schloss und Berlin ansiedelten. Auch ließen sich wichtige Industriebetriebe wie Siemens und Schering in den 1870er Jahren im Nordosten Charlottenburgs nieder. Damit begann ein rasantes Wachstum der Stadt.
Die Stadt Charlottenburg wurde zum 01. Januar 1877 aus dem Kreis Teltow ausgegliedert und zum eigenständigen Stadtkreis erhoben.
1893 hatte Charlottenburg erstmals mehr als 100.000 Einwohner und wurde somit zur Großstadt und gleichzeitig neben Berlin zur größten Stadt in der Provinz Brandenburg. Damit war das alte Rathaus mit seinem kleinstädtischen Zuschnitt viel zu klein geworden. Der zur 200-Jahr-Feier 1905 fertiggestellte repräsentative Rathaus-Neubau mit dem stattlichen, 88 Meter hohen Turm, der die Kuppel des Schlosses deutlich überragt, zeugt von dem gewachsenen bürgerlichen Selbstbewusstsein. Im Jahr 1900 errichtete die Stadt auch aus Gründen der Abgrenzung vom konkurrierenden Berlin das Elektrizitätswerk Charlottenburg, das der Stromversorgung von Haushalten und Industrie, den auf elektrischen Betrieb umgestellten Straßenbahnen und ab 1905 der Straßenbeleuchtung diente. [3] [4]
Durch das 1920 verabschiedete Groß-Berlin-Gesetz wurde Charlottenburg am 1. Oktober 1920 in das neugeschaffene Groß-Berlin eingegliedert und mit dem Gutsbezirk Plötzensee sowie großen Teilen der Gutsbezirke Heerstraße und Jungfernheide zum siebten Bezirk von Berlin zusammengefasst und Teil des sogenannten "Neuen Westens". [5]
[2] Archivmaterial im Ethnologischen Museum Berlin, SMB: Vorgang E 609/1887 (I/MV 0706/I B 6 Afrika)
[3] Gundlach, Wilhelm: Geschichte der Stadt Charlottenburg. Erster Band. Springer, Berlin 1905, S. 560ff.
[4] Historische Kommission zu Berlin, Helmut Engel et al. (Hrsg.): Geschichtslandschaft Charlottenburg. Charlottenburg, Teil 1 - Die historische Stadt. Nicolai, Berlin 1986, ISBN 3-87584-167-0, S. 270ff.
[5] Groß-Berlin-Gesetz, Anlage II
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Charlottenburg (Stand 05.11.2012), Auszüge
2. Bestandsgeschichte
Das Findbuch basiert auf der Retrokonversion der vorhandenen Findmittel im Jahre 2005. 2012 erfolgte die Trennung des Bestandes in A Rep. 37-02 Stadtverordnetenversammlung der Stadt Charlottenburg und A Rep. 037-03 Magistrat der Stadt Charlottenburg sowie A Rep. 570 Magistrat der Stadt Charlottenburg (bis 1809).
Die Klassifikation des Bestandes erfolgte nach einer Mustersystematik; das Findbuch weist nur die mit Akten belegten Klassifikationspunkte aus.
Der Bestand umfasst Unterlagen zu: Edikte und Reskripte in Justizsachen.
Der Bestand umfasst 4 Akten, 0,15 [lfm] über einen Zeitraum von 1749 - 1787 (-1820)
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin A Rep. 570 Magistrat der Stadt Charlottenburg (bis 1809), Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
BLHA Pr.Br.Rep. 2 Kurmärkische Kriegs- und Domänenkammer
BLHA Pr.Br.Rep. 2 A Regierung Potsdam
LAB A Rep. 037-02 Stadtverordnetenversammlung Charlottenburg
LAB A Rep. 037-03 Magistrat der Stadt Charlottenburg (1809 - 1920)
LAB A Rep. 037-08 Bezirksamt Charlottenburg (1920 - 1945)
LAB A Rep. 254 Charlottenburger Wasser- und Industriewerke AG
Verwaltungsinformationszentrum (VIZ) Charlottenburg-Wilmersdorf
Bibliothek und Informationsvermittlungsstelle für das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Gedruckte Ausgabe Protokolle Stadtverordnetenversammlung Ende 1888 bis 1920 und 180 Akten der Stadtverordnetenversammlung zu erreichen unter http://www.viz.allegronet.de/
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Gundlach, Wilhelm: Geschichte der Stadt Charlottenburg, Bd 1.2, Berlin 1905.
Geschäfts-Ordnung für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg. - Berlin: Boll, 1914. - 30 S. Körperschafts-SW : Stadtverordneten-Versammlung Charlottenburg
1913: Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg . Charlottenburg, 1906-1920. - 1906 - 1920; damit Ersch. eingest. -
1905: Tagesordnung sowie Vorlagen und Mitteilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg . Charlottenburg, 1884-1905. - Nachgewiesen 1884 - 1905.
Studienmaterial zur Verwaltungsreform im Haushalts- und Finanzwesen der Stadt Charlottenburg (1890-1911)
Gladisch, ...: 100 Jahre Königlicher Polizei-Verwaltung in Charlottenburg 1810 - Juni - 1910. : im amtlichen Auftrage und auf Grund amtlichen Materials ; dazu: "Das neue Polizeidienstgebäude"
Übersicht über die Gemeinde-Verwaltung in Charlottenburg Ulrich in Komm. (1912)
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeinde-Angelegenheiten der Stadt Charlottenburg für das Verwaltungsjahr. (1913)
5. Konkordanz
l. Num. alte Archiv-Sign.
A Rep. 570, Nr. 1 Pr. Br. Rep. 57, Nr. 410 (323); Rep. 207 Acc. 1142 Nr. 673; A Rep. 037-03, Nr. 132
A Rep. 570, Nr. 2 Pr. Br. Rep. 57, Nr. 410 (324); Rep. 207 Acc. 1142 Nr. 674; A Rep. 037-03, Nr. 133
A Rep. 570, Nr. 3 Pr. Br. Rep. 57, Nr. 410 (325); Rep. 207 Acc. 1142 Nr. 675; A Rep. 037-03, Nr. 134
A Rep. 570, Nr. 4 Pr. Br. Rep. 57, Nr. 410 (326); Rep. 207 Acc. 1142 Nr. 676; A Rep. 037-03, Nr. 135
A Rep. 570, Nr. 5 Rep. 207 Acc. 3104 Nr. 4954, A Rep. 037-03, Nr. 436
Berlin, 2012 Ute Strauß
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: BLHA Pr.Br.Rep. 2 Kurmärkische Kriegs- und Domänenkammer
BLHA Pr.Br.Rep. 2 A Regierung Potsdam
LAB A Rep. 037-02 Stadtverordnetenversammlung Charlottenburg
LAB A Rep. 037-03 Magistrat der Stadt Charlottenburg (1809 - 1920)
LAB A Rep. 037-08 Bezirksamt Charlottenburg (1920 - 1945)
BLHA Pr.Br.Rep. 2 A Regierung Potsdam
LAB A Rep. 037-02 Stadtverordnetenversammlung Charlottenburg
LAB A Rep. 037-03 Magistrat der Stadt Charlottenburg (1809 - 1920)
LAB A Rep. 037-08 Bezirksamt Charlottenburg (1920 - 1945)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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22.08.2025, 11:21 AM CEST