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Handakte Landrat/Oberkreisdirektor Dr. (Max) Stiff
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Kreis-C Archive d. ehem. Landkreises MS: Landratsamt u. Kreisausschuss gemischt (1933-1955/57)
Archive d. ehem. Landkreises MS: Landratsamt u. Kreisausschuss gemischt (1933-1955/57) >> 01. Hauptamt/Landrat
1944 - 1954
Darin: - Zeitungsartikel: WN 23.12.1953 "Klage über unzulängliche Verkehrsverhältnisse - Siedlungsgebiete vor den Toren der Stadt hoffen auf bessere Verbindung -"; MZ 23.12.1953 "Gemeindevertretung (St. Mauritz) appelliert an Stadtrat - Endlich Konzessionsverträge - "Vorbereitungen für die Eingemeindung?" erwähnt werden: - aus dem Konzentrationslager entlassene Juden, Pins und Waag aus Wolbeck, 1945 - Bombenschaden in der Münzstraße / Zerstörung des Mathildenstifts - Auslagerung des Landratsamtes wegen Totalbombenschaden aus Münster nach Telgte in das Heimatmuseum
Enthält: u.a. - Erweiterung des Munitionslagers Hiltrup durch die britische Besatzungsmacht, 1954. - Nutzung der Getreidesilos im ehem. Heeresverpflegungsamt Coerde, 1954/55. - Beschwerde Feldwebel/Wirt Clemens Vogelsang ./. Amtsbürgermeister Friedrich Cramer, Roxel. Kreisgerichtsbeschluss betr. Ausschluss des Pg. Klemens Vogelsang aus der NSDAP, 1944. - Übersicht über d. Ziegel- u. Kalksteinwerke im Landkreis Münster, 1945. - Ausländerlager im Landkreis; Übergriffe von Ausländern in Greven und Wolbeck. - Zusammenarbeit mit der Militärregierung. Ämtervergabe. Entnazifizierung (u. a. Rechtsanwalt und Notar Dr. Lauscher Greven; Rechtsanwalt und Notar Joh. Göttker-Schnetmann, stellv. Amtsbürgermeister von Greven; Petition zur Besetzung der Kreisschulratsstelle Münster-Land durch Hauptlehrer Eimann von Mecklenbeck; Lehrer Bröcker, Schulleiter in Havixbeck; Amtsenthebung Braschoss, Amtsbürgermeister von Greven . - Wohnungsnot, Wohnraumvergabe*. Unterbringung d. Militärregierung / Einquartierungen / Beschlagnahme (u. a. betr. Fa. Heinrich Dahlhoff Hiltrup, Forstbaumschule Gebr. Hanses Hiltrup; neues Gebäude f. d. Militärregierung, Telgte; Regimenter in Greven. - Unterstützung/Empfehlung d. Kunsttöpfereibesitzers Anton Schäfer, Telgte (Wiederaufnahme des Betriebs nach dem Krieg, Lehrtätigkeit a. d. staatl. Schule für Kunst und Handwerk Saarbrücken), d. Kunstmalers E.B. Hartwig (f. d. Ausgestaltung d. Landesversicherungsanstalt). - Programm für die Weihnachtsbescherung deutscher Kinder durch Oberst Gifford in Greven, 1946 - Berufung und Wiedereinsetzung von Landrat Dr. Stiff durch die Militärregierung (Januar 1946) - Bittschreiben an die Firma Gebrüder Dassler, Herzogenaurach, betr. Fußbälle und andere Sportgeräte zum Aufbau der Jugend- und Sportvereine im Landkreis Münster 1946 - Kondolenzschreiben: der Militärregierung zum Tod von Kardinal von Galen; des Landkreises betr. Kreistagsmitglied und Kreisdeputierter Ökonomierat Dr. h. c. Brüning-Sudhoff; Gutsbesitzer Karl Geßmann, Appelhülsen; Oberweichenwärter Adolf Staljan, Rinkerode; Amtsinspektor Hubert Lasthaus, Wolbeck . - Stellungnahme d. OKD in der Dienststrafsache Erpenbeck, 1946. - Unterschlagung von Gegenständen des Klosters Vinnenberg durch den ehem. Fotographen und Sachwalter des aufgelösten Klosters Karl Kaske. - Verteilung von Care-Paketen aus Amerika für kinderreiche Familien. - Materialzuteilungen (Penicillin; Metall u. a. für Appelhülsener Kirchen-Glocke; Benzin; Kohlen f. d. Universitätskliniken Münster und die Gartenbauschule Wolbeck, Gartenglas für Gärtnereien) - Eintragung von Ministerpräsident Dr. Amelunxen in die Wählerliste d. Gemeinde Hiltrup, 1947 - Arbeitsberichte der Preisbehörde/K XIV und des Wohnungsamtes /K XIII, 1949 - Einrichtung der Krankenhausapotheke der Missionsschwestern in Hiltrup, 1951 - Glückwunschschreiben (für August Freudenthal zum 75. Geburtstag, Frau Döbbeler-Overhageböck zum 98. Geburtstag, Schwester Erasma am Krankenhaus Wolbeck zum 50jähr. Ordensjubiläum, Schwester Protasia auf Gut Heithorn zum 85. Geburtstag, Dr. Eising zur Wahl zum Oberkreisdirektor im Landkreis Warendorf, Rektor der Fürstenbergschule Johannes Wibbelt zur Pensionierung, Amtsdirektor Berlage zum 70. Geburtstag, Frau Grydil-Schenk zur Vermählung, Dr. Vorholt zum Priesterjubiläum). - Vorschläge d. Rechtsanwalts u. Notars Dr.jur. Karl Kaps, Münster, betr.: "Mehr landwirtschaftliche Erzeugung auf dem gleichen Land" (Unter- und Zwischenfruchtbau), 1951/52. - Einladung zur Gründungsversammlung des Vereins zur Förderung des Sozialen Seminars für den Stadt- und Landkreis Münster, Protokollnotiz über die Besprechung eines weiteren Aufbaues der Bildungstätigkeit des Sozialen Seminars Münster-Stadt und -Land, Entwurf einer Satzung zur Förderung des Sozialen Seminars in Münster Stadt und Land, 1952. - Richtfest des Städt. Gymnasiums der Stadt Greven, 1953 - Einweihung des Sportplatzes des Sportvereins Handorf 26 in Handorf, 1953 - Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen, Versammlungen (u.a. Amtseinführung Dr. Ernst-Ludwig Heim als Polizeidirektor in Münster, 1954; Einweihung der Marienschule Münster 1954; Einweihung des Verlagsgebäudes des Landwirtschaftsverlages in Hiltrup 1954). - Verteilung einer "Rinderspende aus USA" in Handorf, ehem. Fliegerhorst, 1954
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.