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Erlass einer Verordnung gegen das frühzeitige Hüten bzw. Weiden von Vieh auf den Wiesen im gemeinschaftlichen Grund Burbach und Selbach
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Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.11. Landwirtschaft
(1765) 1775-1781
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Regierung und Rentkammer zu Dillenburg wegen des frühzeitigen Hüten des Viehes im Frühjahr auf gemeinschaftlichen Wiesen im Grund Burbach und Selbach (1776); Korrespondenz zwischen den Regierungen zu Dillenburg und Hachenburg wegen der zu beschränkenden Viehtrift auf den Weiden bis zum 1. Mai und wegen der Mittvollziehung einer entsprechenden Verordnung (1776-1778); Verordnung der Burggräfin Louise und des Burggrafen Johann August von Kirchberg vom 13.06.1765 betreffend den Handel mit Rindvieh (Druck); Gemeinschaftliche Verordnung vom 24.02.1781 betreffend das Verbot der Viehhude auf Wiesen und grastragenden Feldern bis Michaelis. Korrespondenten u.a.: Justizrat von Aussem (Dillenburg), Wredow (Hachenburg), von Beust (Hachenburg), von Rauschard (Dillenburg), von Preuschen (Dillenburg), Dapping (Dillenburg), Amtsvogt J. E. Hofmann (Burbach).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.