Die Junge Union Baden-Württemberg, bisher als Jungbrunnen der CDU immer sehr brav, muckt auf: Sie fordert einen Staatssekretär mit Kabinettsrang aus ihren Reihen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D721019/106
6026860
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1972 >> Mai
20.05.1972
(O-Ton) Friedrich Volz, Landesvorsitzender der Jungen Union Baden-Württemberg: Als die CDU Herrn Teufel in ihre Führungsmannschaft aufnahm, bekannte sie sich zur Jungen Union und zur jungen Generation / Aufforderung an den Ministerpräsidenten, ihm ein Regierungsamt zu übertragen, mit Sitz und Stimme am Kabinettstisch / Anderenfalls muss das Verhältnis zur CDU überprüft werden: Die Junge Union war vor der Landtagswahl sehr solidarisch / Kritik am Alleingang Ministerpräsident Filbingers bei der Bekanntgabe der Liste der Staatssekretäre: Einen Vertreter der Heimatvertriebenen einem der jungen Generation vorgezogen? / Belastetes Vertrauensverhältnis zwischen CDU und Junger Union: In Grundfragen keine allzu großen Gegensätze - Kein Verzicht auf Formulierung politischer Ziele aus Geldmangel - Die Junge Union soll an Regierungserklärung beteiligt werden / Junge Union keine eigenständige Partei, Schleusenelement gegenüber der CDU, selbständige politische Argumentation, nicht länger Anhängsel der CDU / Meinungsverschiedenheiten zwischen verschiedenen Organisationsebenen der Jungen Union / Parteiordnungsverfahren gegen den MdL CDU Bernhard Müller: Verdacht zu großer Nähe zur NPD / Zwiespalt zwischen CDU und Junger Union nur Kontroverse zwischen Führungsgremien? - Generationsproblem, begrenzter Konflikt auf Orts- und Kreisebene wahrscheinlich, hofft auf Nutzen für beide Partner / (9'34)
Musik, Bundesligaergebnisse (6'20)
Musik, Bundesligaergebnisse (6'20)
0:17:00; 0'17
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Kaspar, Siegfried
Baden-Württemberg; Staatssekretär
Auswanderung: Heimatvertriebener
Generationenproblem
Partei: CDU: Junge Union
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ