Beschwerde der Bürgerschaft, besonder der Professionisten über den Magistrat (181 Bl.). vergleiche auch 10/3204 neben 32 (22)
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10, Teil 1, 20
10, Teil 1 Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv")
Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv") >> 01. Verfassung der Stadtgemeinde und ihre Verwaltung
1776 - 1780
Enthält: 1. die starke Verwandtschaft unter den Magistratsmitgliedern 2. die Unterdrückung des Bürgervorstandes 21.12.1717 angeordnet (138) 3. Entziehung der Wahlgerechtigkeit bei Vakanzen im Magistrat, 28.12.1765 verliehen (97) 4. und 11. Entziehung von Geldern 5. Schmälerung der Hütung 6. Störung der freien Jagd infolge königlichen Verbots für die Professionisten (vgl. 2780a+b) 7. Zwang und Pfändung dieserhalb 8. ungleiche Verteilung der Akzise, keine Weinakzise 9. Entziehung des Verkauf in der Fleischhalle 10. unbillige Trinkgelder 12. Handelsgeschäfte einzelner Magistratsmitglieder 13. Parteiische Aufnahme ins Waisenhaus: nur Reformierte Zweimal werden 2 Deputierte an den König nach Berlin geschickt, schließlich wird ihnen unter starker Strafandrohung das Quartieren verboten. Der eigentliche Grund war, dass den Professionisten durch königliche Anordnung die Jagd verboten war, während bis dahin jeder Duisburger die niedrige Jagd frei gehabt hatte.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ