Entwürfe von Privatschreiben, amtlichen Berichten und geschichtlichen Aufsätzen Knochs sowie bei der Aktenverzeichnung kassierte Schriftstücke, Bd. 3
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D 72 Knoch, 29
D 72 Knoch Nachlass Johann Ludwig Knoch
Nachlass Johann Ludwig Knoch >> 2. Entwürfe von Privatschreiben, amtlichen Berichten und geschichtlichen Aufsätzen Knochs sowie bei der Aktenverzeichnung kassierte Schriftstücke
(1243-1616) 1664, 1714, Mitte 18. Jh. - ca. 1800
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: 1.) Aufzeichnungen Knochs zu Brandstiftungen und Besetzungen in Barndorf [?], Horn, Lemgo, Schlangen und Sonneborn während des Dreißigjährigen Krieges (o. D.); 2.) Schreiben des Landschreibers und Archivgehilfen Brand an Knoch bezüglich einer erfolglosen Suche nach Katasterunterlagen zu den Ämtern Varenholz und Schötmar (1779); 3.) Aufstellung der im gräflich lippischen Archiv vorhandenen Gogerichtsprotokolle des Amtes Blomberg (nach 1777); 4.) Aufstellung einiger auf dem Gut Lopshorn durchzuführender Reparaturen (o. D.); 5.) Bürgschaft des Georg bzw. Jürgen Rembckhausen bzw. Remmichhusen [Remmighusen bzw. Remmighausen] für seinen inhaftierten Sohn (1664); 6.) Aufzeichnungen zum Verlauf der Schnat [Gemeindegrenze] in den Bauerschaften Asemissen, Bechterdissen, Evenhausen, Greste, Hovedissen, Kachtenhausen, Mackenbruch und Wellentrup (o. D.); 7.) Schreiben des Archivars Christian Gottlieb Clostermeier an Knoch bezüglich eines von Knoch verfassten Aufsatzes zu Bernhard II. zur Lippe und eines von ihm selbst verfassten geografischen Aufsatzes (1786); 8.) Aufzeichnungen Knochs und eines Unbekannten zur Ableistung von Burgfesten bzw. Burgfestdiensten (1780); 9.) Auszüge aus einem Berichtskonzept zu Gütern des verstorbenen Rats Barckhausen und des Kolons Buschmann (o. D.); 10.) Konzept einer Stellungnahme Knochs zur Erhöhung der Bezüge des Landschreibers Brand (1780); 11.) Konzept einer Stellungnahme Knochs zur Erbauung einer Mühle auf dem adeligen Gut Wendlinghausen seitens des Besitzers von Rheden (o. D.); 12.) Auszüge aus einem Aufsatzkonzept zum Leben des Grafen Bernhard VIII. zur Lippe (o. D.); 13.) Konzept eines Berichts Knochs bezüglich Verbesserung des Armenwesens anlässlich der zunehmenden Armut und seines ”Freundes“ Obrist von Schroeders (o. D.); 14.) Konzept einer Anmerkung zur geistlichen Gerichtsbarkeit im Amt Schwalenberg (o. D.); 15.) Auszug aus einem Aufsatzkonzept zu den Rechten des Fürstbistums Paderborn an dem Kloster Falkenhagen und dessen Zubehörungen (o. D.); 16.) Kurzregesten von 40 Urkunden zu Rechtsgeschäften der Familie von Exter bzw. Exterde aus der Zeit von 1337 bis 1616 (o. D.); 17.) Auszug aus einem Aufsatz zur lippischen Amtsgerichtsbarkeit (o. D.); 18.) Konzept einer Anmerkung zu den vom Präsidenten Hofmann von den Untertanen des Amtes Brake frei empfangenen Abgaben, Holzungen und Ländereien (o. D.); 19.) Auszüge aus einem Aufsatzkonzept zum Leben des Grafen Simon VI. zur Lippe (o. D.); 20.) Kurzregesten von Urkunden zu Rechtsgeschäften der Familie von Rietberg und zur Geschichte der Grafschaft Rietberg aus der Zeit von 1494 bis 1715 (o. D.); 21.) Kurzregesten von Urkunden zur Geschichte der Herrschaft Rheda aus der Zeit von 1243 bis 1489 (o. D.); 22.) Konzept eines Berichts zu den aus dem Dorf Hagedorn im Amt Schwalenberg zu leistenden Abgaben (o. D.); 23.) Auszug aus einem Aufsatzkonzept zum Gerichtswesen in der Grafschaft Lippe (o. D.); 24.) Auszug aus einem Aufsatzkonzept zum Katasterwesen und zu Salbüchern der Grafschaft Lippe (o. D.); 25.) Konzept eines an die lippische Regierungskanzlei gerichteten Berichts Knochs zu einem Rechtsstreit zwischen dem Meyer zu Remmighausen und einem Happen [Happe bzw. Huppe?] (o. D.); 26.) Auszug aus einem Berichtskonzept zur Verlegung der Wasserleitung eines Niemeyer beim Gut Braunenbruch (o. D.) ; 27.) Auszug aus einem Berichtskonzept zur Abgabenfreiheit ehemaliger meierstättischer und jetzt adeliger Landgüter (o. D.); 28.) Auszug aus einem Berichtskonzept zur Verschreibung des Krugs der Familie Brockmeyer in Schönemark an das Waisenhaus in Detmold (o. D.); 29.) Auszug aus einem Berichtskonzept Knochs zur Anlegung einzelner Repertorien (u. a. Stadt Horn, Amt Horn, Generalrepertorium), zur nicht durchführbaren Ordnung der Justizregistraturen aufgrund des Todes des Archivschreibers Kuhlenhölter sowie zu den Fähigkeiten des Kalkulators bzw. Registrators Reinhold (o. D.)
Knoch, Johann Ludwig
Sachakte
Die an dieser Stelle verzeichneten Schriftstücke haben sich erhalten, da Knoch selbige als Einlegezettel zur Beschriftung seiner Bestände und Akten nutzte.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.3. Organisationen, Güter, Familien, Personen (Tektonik)
- 1.3.5. Nachlässe (Tektonik)
- Nachlass Johann Ludwig Knoch (Bestand)
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