Wilhelm Ulner von Dieburg, seine Efr. Engela und seine Brüder Werner, Anselm und Ruprecht bekunden, dass sie ihrem Schwager Heinrich von Heusestamm und dessen Efr. Gudechin - ihrer (der A.) Schwester - und deren Erben eine Gülte von elf Pfund für schon gezahlte 110 Pfund Heller verkauft haben. Die Gülte soll von den gen. Gütern u. a. bei "Zossenbron" (Sossenbron) kommen, die sie - neben ihrem Haus nebst Zubehör bzw. die Friedrich Blach und ihm (A. 1) anschließend liegende unbewohnte Hofraite ("was Fryderich Blach Ferbers und ich Wilhelme dar nach gelegen ist aller nehist an der Hoffreydin da keine ynne wonet") - als Unterpfand gesetzt haben. Zu zahlen haben u. a. neun Pfund Heinchin Smeltze und Wymut Kese, je ein Pfund von den am Bach gelegenen Wargsmez Haus und Pfeffers Haus. Die Gülte, die jährlich je zur Hälfte zu "mitten mey" (16. Mai) und St. Martin zu zahlen sei, soll zehn Tage vor bis 14 Tage nach St. Peter Stuhltag ablösbar sein.

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