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Bittschriften von Untertanen und Amtsdienern aus der Herrschaft Weikersheim an die Grafen Joachim Albrecht von Hohenlohe-Kirchberg und Heinrich Friedrich von Hohenlohe-Langenburg
Bittschriften von Untertanen und Amtsdienern aus der Herrschaft Weikersheim an die Grafen Joachim Albrecht von Hohenlohe-Kirchberg und Heinrich Friedrich von Hohenlohe-Langenburg
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg
Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg >> 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) >> 2.7. Angelegenheiten der Untertanen mit zwingendem Kontakt zu Behörden >> 2.7.10. Bittschriften (Suppliken) und Beschwerden von Untertanen >> 1651-1700
1651-1652
Enthält:
Maria Seckler, Witwe des Georg Seckler, Gärtner, in Schrozberg bittet um Nachlass von alten Amtsschulden, 1651;
#Bericht des Vogtes von Schrozberg, Johann Killinger, an die Kammer Kirchberg, wegen Samenfrüchten, anderweiter Schäfereibestellung (mit den unten folgenden Anhängen), der Raboldshausener Zehntlieferung, Dienerfrucht und Geldbesoldung, der Supplik des Adam Vogt in Künbronn um Nachlass an Hauptrecht und Handlohn, der Diener Frucht- und Geldbesoldung, Auseinandersetzungen der Herrschaft Langenburg/Kirchberg mit Graf Craft, 1651;
Anlagen zum Bericht des Vogts Johann Killinger in Schrozberg an die Kammer Kirchberg:
Hans Vischer, Schäfer in Schrozberg, bittet um vorzeitige Entlassung aus dem Dienst, 1651;
Bestandsforderung des Michael Meerbrey von Berelsheim?, Schäfer auf dem Bodenhof, für die Übernahme der Schäferei in Schrozberg, 1651 (Lit. A);
Schäfereibestallungen zu Rottach von 1624, 1637, 1641 und 1643 (Lit. B);
Adam Vogt in Künbronn bittet um Nachlass an Hauptrecht und Sterbhandlohn, 1651;
Die gemeinschaftlichen Diener in Schrozberg bitten, ihnen an ihrer Besoldung von den Gültbauern etwas an Frucht und Geld reichen zu lassen, 1651;
Bericht des Vogtes von Schrozberg, Johann Killinger, an den Grafen Joachim Albrecht von Hohenlohe-Kirchberg wegen eines Zehntkonfliktes zwischen dem Schultheißen von Lindlein und dem vermeinten Neuensteinischen Vogt, 1651;
Die Zehntbeständer der Ämter Schrozberg und Lindlein bitten, sie, wie versprochen, wegen einer von Neuenstein verhängten Strafe wegen vorgenommener Zehntbestände mit Langenburg und Kirchberg schadlos zu halten, 1651, mit Bericht von Johann Lorenz Landbeck;
#Georg Juncker in Schrozberg berichtet an Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe-Kirchberg über nicht einlösbare Schuldposten aus der Liquidation des vorigen Kellers Johann Stetter in Schrozberg mit Spezifikation (Martin Stromeyer in Schrozberg, Hans Hellenschmied und Hans Metzger in Könbronn, die Gemeinde Könbronn, Georg Schuch in Zell, Martin Prommer und Michael Albrecht in Kälberbach, Michael Schmied in Sigisweiler, Hans Metzgers Witwe, Endres Kuhn, Stoffel Kilian, Georg Dieterich, Hans Rüger und Georg Dieterich, alle in Speckheim, Stoffel Pflüger und Lorenz Pflüger in Sichertshausen, Michael Schmieg in Mäusberg, Georg Albrecht und Hans Huth in Alkertshausen, Hans Hachtel in Kreuzfeld) und eine Lieferung auf die Heilbronner Garnison, 1651;
Die Untertanen der Ämter Schrozberg und Lindlein bitten um Erlass einer alten Schuld von über 20000 Gulden aus dem Jahr 1633 (mit ausführlicher Schilderung ihrer Situation in den Kriegszeiten), 1651;
Die Untertanen zu Mäusberg bitten um ein Interzessionsschreiben an den Würzburgischen Oberamtmann zu Jagstberg wegen der ihnen von den Ochsentalern streitig gemachten Hut- und Triebgerechtigkeit auf dem Hohenlohischen Hof bei Ochsental und sie bei ihrer uralten Gerechtigkeit zu erhalten und zu schützen mit einer Attestation (Lit. B);
Attestation von Jacob Zollmann von Simmetshausen (Zimethausen) und Hans Klee, Hirte in Belsenberg, über die Trieb- und Hutgerechtigkeit auf den Hohenlohischen Hof bei Ochsental, 1651 (Beilage Lit. B zu obiger Bittschrift der Untertanen zu Mäusberg);
#Johann Erhard Se(ytz?), Schultheiß in Schrozberg, bittet, in Neuenstein ein Memorial einzuwenden, um zu einer gnädigen Resolution der dortigen Regierung auf seine übergebene Petition, dieses Jahr auf seiner Schultheißenstelle verbleiben zu können, zu gelangen, 1652.
Kammer Kirchberg
1 Faszikel, 1,5 cm
Archivale
Vorsignatur genau wie Bü 4273; 2020 vorgefundene Einheit der Bü 4273-4278
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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