Akten, Nachträge (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Gemeinschaftliches Archiv >> Akten
1345-1973
Inhalt und Bewertung
Beim Bestand Rep. 102 des Gemeinschaftlichen Archivs handelte es sich ursprünglich um einen Nachtragsbestand von 400 Kartons, der seit dem Umzug des Archivs aus Wertheim nach Bronnbach über eine Stichwortliste provisorisch zugänglich war. Im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanzierten Projektes wurde der Bestand in den Jahren 2008-2012 strukturiert und verzeichnet. Stand Januar 2012 umfasste er 47,20 lfd.m in 4639 Titelaufnahmen.
In den Jahren 2012-2017 wurden die völlig ungeordneten Akten des Bestands Rep. 102a ebenfalls in einem Projekt der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg erschlossen und in den Bestand Rep. 102 eingearbeitet. Der Bestand umfasst jetzt 8744 Einheiten in 92 lfd.m.
Der Bestand enthält das gesamte Spektrum des Gemeinschaftlichen Archivs von Urkunden über Amtsbücher und Akten bis zu ganzen Rechnungsserien. Wesentliche Teile dürften zu nicht mehr feststellbaren Zeitpunkten aus den regulären Beständen des Gemeinschaftlichen Archivs entnommen worden oder dort nie eingereiht worden sein. Darüber hinaus finden sich Unterlagen aus den beiden Wertheimer Linienarchiven sowie weitere Provenienzen, die heute im Staatsarchiv Wertheim / Archivverbund Main-Tauber vertreten sind. Einen gewissen Anteil am Bestand haben auch Einrichtungen der unteren Verwaltungsebene (Rentei, Zinsamt, Hausvogtei, Amt Remlingen) bzw. von Amtleuten dieser Ebene, deren Unterlagen zu keiner Registratur gehörten und die nicht Teil des erschlossenen Archivs waren. Zum Teil umfangreiche Fonds im Bestand bilden die Unterlagen der Catharina von Eberstein (+ 1598), des Rats und Amtmanns Dr. iur. Johann Koch, des Amtmanns Elias Bausback und der Rufina von Berlichingen (+ um 1630), des Zentgerichts Remlingen (hier besteht bereits der Provenienzbestand G-Rep. 58) sowie der Gemeinschaftlichen Rentei und des Wertheimer Hofgerichts (Schwerpunkt 16. Jh.). Da eine Aufteilung auf vorhandene Bestände aus praktischen Gründen nicht möglich war, wurden sämtliche Unterlagen im Bestand belassen. Hinweise auf zugehörige Provenienzen, Bestände, Aktengruppen oder auch einzelne Akten wurden in den Titel oder ins Feld "Bemerkungen" aufgenommen, bei den größeren Fonds finden sich Erläuterungen jeweils beim übergeordneten Klassifikationspunkt.
Die von Dr. Volker Hirsch erarbeitete Klassifikation orientiert sich an der Struktur der Altbestände des Gemeinschaftlichen Archivs. Diese sind immer parallel zu benutzen!
Als Einführung in die Struktur des Bestandes kann Robert Meier, 1628Wertheim. Eine Stadt in Krieg und Hexenverfolgung, Dettelbach 2015, empfohlen werden.
Bronnbach, im Dezember 2016.
Dr. Robert Meier
Einleitung: Beim Bestand Rep. 102 des Gemeinschaftlichen Archivs handelte es sich ursprünglich um einen Nachtragsbestand von 400 Kartons, der seit dem Umzug des Archivs aus Wertheim nach Bronnbach über eine Stichwortliste provisorisch zugänglich war. Im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanzierten Projektes wurde der Bestand in den Jahren 2008-2012 strukturiert und verzeichnet. Stand Januar 2012 umfasste er 47,20 lfd.m in 4639 Titelaufnahmen. In den Jahren 2012-2017 wurden die völlig ungeordneten Akten des Bestands Rep. 102a ebenfalls in einem Projekt der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg erschlossen und in den Bestand Rep. 102 eingearbeitet. Der Bestand umfasst jetzt 8744 Einheiten in 92 lfd.m. Der Bestand enthält das gesamte Spektrum des Gemeinschaftlichen Archivs von Urkunden über Amtsbücher und Akten bis zu ganzen Rechnungsserien. Wesentliche Teile dürften zu nicht mehr feststellbaren Zeitpunkten aus den regulären Beständen des Gemeinschaftlichen Archivs entnommen worden oder dort nie eingereiht worden sein. Darüber hinaus finden sich Unterlagen aus den beiden Wertheimer Linienarchiven sowie weitere Provenienzen, die heute im Staatsarchiv Wertheim / Archivverbund Main-Tauber vertreten sind. Einen gewissen Anteil am Bestand haben auch Einrichtungen der unteren Verwaltungsebene (Rentei, Zinsamt, Hausvogtei, Amt Remlingen) bzw. von Amtleuten dieser Ebene, deren Unterlagen zu keiner Registratur gehörten und die nicht Teil des erschlossenen Archivs waren. Zum Teil umfangreiche Fonds im Bestand bilden die Unterlagen der Catharina von Eberstein (+ 1598), des Rats und Amtmanns Dr. iur. Johann Koch, des Amtmanns Elias Bausback und der Rufina von Berlichingen (+ um 1630), des Zentgerichts Remlingen (hier besteht bereits der Provenienzbestand G-Rep. 58) sowie der Gemeinschaftlichen Rentei und des Wertheimer Hofgerichts (Schwerpunkt 16. Jh.). Da eine Aufteilung auf vorhandene Bestände aus praktischen Gründen nicht möglich war, wurden sämtliche Unterlagen im Bestand belassen. Hinweise auf zugehörige Provenienzen, Bestände, Aktengruppen oder auch einzelne Akten wurden in den Titel oder ins Feld "Bemerkungen" aufgenommen, bei den größeren Fonds finden sich Erläuterungen jeweils beim übergeordneten Klassifikationspunkt. Die von Dr. Volker Hirsch erarbeitete Klassifikation orientiert sich an der Struktur der Altbestände des Gemeinschaftlichen Archivs. Diese sind immer parallel zu benutzen! Als Einführung in die Struktur des Bestandes kann Robert Meier, 1628Wertheim. Eine Stadt in Krieg und Hexenverfolgung, Dettelbach 2015, empfohlen werden. Bronnbach, im Dezember 2016. Dr. Robert Meier
Beim Bestand Rep. 102 des Gemeinschaftlichen Archivs handelte es sich ursprünglich um einen Nachtragsbestand von 400 Kartons, der seit dem Umzug des Archivs aus Wertheim nach Bronnbach über eine Stichwortliste provisorisch zugänglich war. Im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanzierten Projektes wurde der Bestand in den Jahren 2008-2012 strukturiert und verzeichnet. Stand Januar 2012 umfasste er 47,20 lfd.m in 4639 Titelaufnahmen.
In den Jahren 2012-2017 wurden die völlig ungeordneten Akten des Bestands Rep. 102a ebenfalls in einem Projekt der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg erschlossen und in den Bestand Rep. 102 eingearbeitet. Der Bestand umfasst jetzt 8744 Einheiten in 92 lfd.m.
Der Bestand enthält das gesamte Spektrum des Gemeinschaftlichen Archivs von Urkunden über Amtsbücher und Akten bis zu ganzen Rechnungsserien. Wesentliche Teile dürften zu nicht mehr feststellbaren Zeitpunkten aus den regulären Beständen des Gemeinschaftlichen Archivs entnommen worden oder dort nie eingereiht worden sein. Darüber hinaus finden sich Unterlagen aus den beiden Wertheimer Linienarchiven sowie weitere Provenienzen, die heute im Staatsarchiv Wertheim / Archivverbund Main-Tauber vertreten sind. Einen gewissen Anteil am Bestand haben auch Einrichtungen der unteren Verwaltungsebene (Rentei, Zinsamt, Hausvogtei, Amt Remlingen) bzw. von Amtleuten dieser Ebene, deren Unterlagen zu keiner Registratur gehörten und die nicht Teil des erschlossenen Archivs waren. Zum Teil umfangreiche Fonds im Bestand bilden die Unterlagen der Catharina von Eberstein (+ 1598), des Rats und Amtmanns Dr. iur. Johann Koch, des Amtmanns Elias Bausback und der Rufina von Berlichingen (+ um 1630), des Zentgerichts Remlingen (hier besteht bereits der Provenienzbestand G-Rep. 58) sowie der Gemeinschaftlichen Rentei und des Wertheimer Hofgerichts (Schwerpunkt 16. Jh.). Da eine Aufteilung auf vorhandene Bestände aus praktischen Gründen nicht möglich war, wurden sämtliche Unterlagen im Bestand belassen. Hinweise auf zugehörige Provenienzen, Bestände, Aktengruppen oder auch einzelne Akten wurden in den Titel oder ins Feld "Bemerkungen" aufgenommen, bei den größeren Fonds finden sich Erläuterungen jeweils beim übergeordneten Klassifikationspunkt.
Die von Dr. Volker Hirsch erarbeitete Klassifikation orientiert sich an der Struktur der Altbestände des Gemeinschaftlichen Archivs. Diese sind immer parallel zu benutzen!
Als Einführung in die Struktur des Bestandes kann Robert Meier, 1628Wertheim. Eine Stadt in Krieg und Hexenverfolgung, Dettelbach 2015, empfohlen werden.
Bronnbach, im Dezember 2016.
Dr. Robert Meier
Einleitung: Beim Bestand Rep. 102 des Gemeinschaftlichen Archivs handelte es sich ursprünglich um einen Nachtragsbestand von 400 Kartons, der seit dem Umzug des Archivs aus Wertheim nach Bronnbach über eine Stichwortliste provisorisch zugänglich war. Im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanzierten Projektes wurde der Bestand in den Jahren 2008-2012 strukturiert und verzeichnet. Stand Januar 2012 umfasste er 47,20 lfd.m in 4639 Titelaufnahmen. In den Jahren 2012-2017 wurden die völlig ungeordneten Akten des Bestands Rep. 102a ebenfalls in einem Projekt der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg erschlossen und in den Bestand Rep. 102 eingearbeitet. Der Bestand umfasst jetzt 8744 Einheiten in 92 lfd.m. Der Bestand enthält das gesamte Spektrum des Gemeinschaftlichen Archivs von Urkunden über Amtsbücher und Akten bis zu ganzen Rechnungsserien. Wesentliche Teile dürften zu nicht mehr feststellbaren Zeitpunkten aus den regulären Beständen des Gemeinschaftlichen Archivs entnommen worden oder dort nie eingereiht worden sein. Darüber hinaus finden sich Unterlagen aus den beiden Wertheimer Linienarchiven sowie weitere Provenienzen, die heute im Staatsarchiv Wertheim / Archivverbund Main-Tauber vertreten sind. Einen gewissen Anteil am Bestand haben auch Einrichtungen der unteren Verwaltungsebene (Rentei, Zinsamt, Hausvogtei, Amt Remlingen) bzw. von Amtleuten dieser Ebene, deren Unterlagen zu keiner Registratur gehörten und die nicht Teil des erschlossenen Archivs waren. Zum Teil umfangreiche Fonds im Bestand bilden die Unterlagen der Catharina von Eberstein (+ 1598), des Rats und Amtmanns Dr. iur. Johann Koch, des Amtmanns Elias Bausback und der Rufina von Berlichingen (+ um 1630), des Zentgerichts Remlingen (hier besteht bereits der Provenienzbestand G-Rep. 58) sowie der Gemeinschaftlichen Rentei und des Wertheimer Hofgerichts (Schwerpunkt 16. Jh.). Da eine Aufteilung auf vorhandene Bestände aus praktischen Gründen nicht möglich war, wurden sämtliche Unterlagen im Bestand belassen. Hinweise auf zugehörige Provenienzen, Bestände, Aktengruppen oder auch einzelne Akten wurden in den Titel oder ins Feld "Bemerkungen" aufgenommen, bei den größeren Fonds finden sich Erläuterungen jeweils beim übergeordneten Klassifikationspunkt. Die von Dr. Volker Hirsch erarbeitete Klassifikation orientiert sich an der Struktur der Altbestände des Gemeinschaftlichen Archivs. Diese sind immer parallel zu benutzen! Als Einführung in die Struktur des Bestandes kann Robert Meier, 1628Wertheim. Eine Stadt in Krieg und Hexenverfolgung, Dettelbach 2015, empfohlen werden. Bronnbach, im Dezember 2016. Dr. Robert Meier
Bestand
Robert Meier: 1628Wertheim. Eine Stadt in Krieg und Hexenverfolgung, Dettelbach 2015; Monika Schaupp: Goldgrube für die Forschung. Im Staatsarchiv Wertheim ist nun der umfangreiche Nachtragsbestand G-Rep. 102 zu allen Belangen der alten Grafschaft Wertheim vollständig zugänglich, in: Momente. Beiträge zur Landeskunde von Baden-Württemberg 2017 Heft 2, S. 14-17.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ