Willebrief des Domkapitels zu Schleswig, dass dem Hencke Clausen, herzoglich-gottorfischer Bonde in der dem Bischof von Lübeck, Herzog Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf, zuständigen Berender Holzung zur Verhütung weiterer Verwüstung vier Mark Geld zugemessen worden sind, mit Hinzuziehung sämtlicher Einwohner von Berend und in Gegenwart von Claus Brummen, herzoglich-gottorfischer Bonde, und Asmus Hakensen, gottorfischer Sandmann zu Brekling, sowie Heinrich von Reichenbach, Hausvogt zu Gottorf, anstatt des Amtmannes Jergen Sestede, Dr. Paul von Eitzen, Domherr, für das Schleswiger Domkapitel, und Detlev Clement, Hardesvogt zu Fahrenstedt. Mit genauer Angabe der Grenzscheiden der dem Hencke Clausen zugemessenen Holzung. d.d. Gottorp, den andern Januarii 1601.
Vollständigen Titel anzeigen
Willebrief des Domkapitels zu Schleswig, dass dem Hencke Clausen, herzoglich-gottorfischer Bonde in der dem Bischof von Lübeck, Herzog Johann Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorf, zuständigen Berender Holzung zur Verhütung weiterer Verwüstung vier Mark Geld zugemessen worden sind, mit Hinzuziehung sämtlicher Einwohner von Berend und in Gegenwart von Claus Brummen, herzoglich-gottorfischer Bonde, und Asmus Hakensen, gottorfischer Sandmann zu Brekling, sowie Heinrich von Reichenbach, Hausvogt zu Gottorf, anstatt des Amtmannes Jergen Sestede, Dr. Paul von Eitzen, Domherr, für das Schleswiger Domkapitel, und Detlev Clement, Hardesvogt zu Fahrenstedt. Mit genauer Angabe der Grenzscheiden der dem Hencke Clausen zugemessenen Holzung. d.d. Gottorp, den andern Januarii 1601.
LASH, Urk.-Abt. 16.1 Nr. 105
Urk.-Abt. 16.1 Bistum Schleswig: Bischof von Schleswig
Urk.-Abt. 16.1 Bistum Schleswig: Bischof von Schleswig >> 1 Urkunden
1601
Enthält: Original, Pergament, die Siegel fehlen
Verzeichnung
Schloß Gottorf, 1601 Januar 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:07 MEZ