2/19 [fol. 15f.]: 1635 Juni 12 (Mittags) (Senatsprotokoll)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XIX
Enthält: Anwesend: Prorektor Besold Osiander, Pregizer, Harpprecht, Neuffer, Rümelin, Gerhard, Schäffer, Gailfus, Schickhard, Cellarius; 1.) Gesuch von Mag. Hans Jakob Wolff (Anm. 1), Pfarrer zu Asch, und Mag. Johann Hieronymus Kautz (Anm. 2), um die vacante Pfarrstelle zu Weilimdorf. Nominierung von Wolff. [UAT 2/19, Bl. 15]; 2.) Schreiben an Graf Vratislaum von FÜrstenberg mit Übersendung der königlichen und gallaßischen Privilegien nach Reutlingen wegen des dort lagernden Weines. [UAT 2/19, Bl. 15]; 3.) Gesuch des alten Herrn Frisch wegen Nichterhöhung seiner Kontribution. [UAT 2/19, Bl. 15']; 4.) Entschuldigung des Dr. Dürr wegen seines Fehlens bei Abrechnung der Kontributionen. [UAT 2/19, Bl. 15']; 5.) Gesuch des Mag. Jost Müller um die Erlaubnis zum Verkauf eines Fabrischen Gartens. [UAT 2/19, Bl. 15']; Anm. 1: Mag. Hans Jakob Wolff: MUT 21804 [1629]. Anm. 2: Mag. Johann Hieronymus Kautz: MUT 20141 [1620].
Akte
Acta Senatus, Bd. XIX
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
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- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
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