Karl [III.] Philipp Pfalzgraf [von Neuburg] (volle Titulatur) belehnt nach dem Tod von Adam (Philipp Adam Sigmundt) Schenk Freiherr von Stauffenberg seinen Bruder Karl Christof(Sebastian Carl Christoph) Schenk Freiherr von Stauffenberg und alle seine männlichen und weiblichen Erben mit dem halben Teil der Güter und Stücke in Amerdingen, die vom neuburgischen Herzogtum Bayern zu Lehen rühren und deren Bebauer und Zinsleistungen genannt werden. Diese Besitzungen waren zuletzt 1717 an die Brüder Adam Schenk und Karl Christof Schenk Freiherren von Stauffenberg verliehen worden. Als bevollmächtigter Anwalt von Karl Christof Schenk von Stauffenberg schwört Johann Michael Thurner, Obervogt in Amerdingen, nach dem Inhalt eines Reversbriefes, dass er seine Treue zeigen, den Nutzen seines Lehensherren fördern und sich in allen Dingen wie ein getreuer Lehensmann verhalten wird.
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Karl [III.] Philipp Pfalzgraf [von Neuburg] (volle Titulatur) belehnt nach dem Tod von Adam (Philipp Adam Sigmundt) Schenk Freiherr von Stauffenberg seinen Bruder Karl Christof(Sebastian Carl Christoph) Schenk Freiherr von Stauffenberg und alle seine männlichen und weiblichen Erben mit dem halben Teil der Güter und Stücke in Amerdingen, die vom neuburgischen Herzogtum Bayern zu Lehen rühren und deren Bebauer und Zinsleistungen genannt werden. Diese Besitzungen waren zuletzt 1717 an die Brüder Adam Schenk und Karl Christof Schenk Freiherren von Stauffenberg verliehen worden. Als bevollmächtigter Anwalt von Karl Christof Schenk von Stauffenberg schwört Johann Michael Thurner, Obervogt in Amerdingen, nach dem Inhalt eines Reversbriefes, dass er seine Treue zeigen, den Nutzen seines Lehensherren fördern und sich in allen Dingen wie ein getreuer Lehensmann verhalten wird.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 241
II Amerdingen c 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Amerdingen
1725 April 9
Gesamtarchiv Schenken von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Neuburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Abgegangen.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Abgegangen.
Neuburg, Pfalzgrafen von; Karl III. Philipp
Schenk von Stauffenberg, Philipp Adam Sigismund; (Amerdinger Hauptstamm), Hofrat, Oberamtmann zu Senftenberg, 1688-1724
Schenk von Stauffenberg, Sebastian Karl Christoph; (Amerdinger Hauptstamm), Kämmerer, Oberamtmann, Oberhofmeister, Landrichter, 1692-1762
Thurner; Johann Michael (Amerdingen DON)
Amerdingen DON; Herrschaft; Lehen der Fürsten von Pfalz-Neuburg
Amerdingen DON; Herrschaft; Obervögte
Neuburg ND (Ausstellungsort)
Lehenbriefe
Reversbriefe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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