Hans Kressenbucher von Kesswil bekennt, daß ihn Kaspar [Schiegg], Abt von Weingarten, zum Fähnrich ("venre") im kaiserlichen Kriegsdienst angenommen hat, und zwar in der Weise, wie der Abt auch Hans Schaber und andere Einwohner von St. Gallen, Kesswil, Bregenz, Dornbirn, Sumere (=Sommeri?) und Bischofszell bestellt hat. Der Monatssold beträgt 6 fl rh.
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Hans Kressenbucher von Kesswil bekennt, daß ihn Kaspar [Schiegg], Abt von Weingarten, zum Fähnrich ("venre") im kaiserlichen Kriegsdienst angenommen hat, und zwar in der Weise, wie der Abt auch Hans Schaber und andere Einwohner von St. Gallen, Kesswil, Bregenz, Dornbirn, Sumere (=Sommeri?) und Bischofszell bestellt hat. Der Monatssold beträgt 6 fl rh.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 241
B 515 U 0241
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1480 Juli 25 (an sant Jacobs des zwölf botten tag)
15,4 x 27,9 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Aussteller: Hans Kressenbucher von Kesswil
Empfänger: Kaspar [Schiegg], Abt von Weingarten
Siegler: Konrad Gägauf ("Ge[c]huff"), Ritter, zu Kesswil, Ital Humpis und Hans Feucht
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 1 zerbrochen, 1 besch., 1 abg.
Aussteller: Hans Kressenbucher von Kesswil
Empfänger: Kaspar [Schiegg], Abt von Weingarten
Siegler: Konrad Gägauf ("Ge[c]huff"), Ritter, zu Kesswil, Ital Humpis und Hans Feucht
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 1 zerbrochen, 1 besch., 1 abg.
Feucht, Johannes; Rat
Gägauf, Konrad
Gechuff, Konrad
Humpis, Ital
Kressenbucher, Hans
Schaber, Hans; Landschaftseinnehmer, Stuttgart, um 1563
Schiegg, Kaspar; Abt von Weingarten
Bischofszell, Kt. Thurgau [CH]; Einwohner
Bregenz, Vorarlberg [A]; Einwohner
Dornbirn, Vorarlberg [A]; Einwohner
Kesswil, Kt. Thurgau [CH]; Einwohner
Sommeri, Kt. Thurgau [CH]; Einwohner
St. Gallen [CH]; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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