Rechnungen fisci fundationis, Bd. 1
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Rep. 1 (Archiv der Universität Wittenberg), Nr. 2312
Rep. 1, XXIV. A, Nr. 28, Bd. 1
Rep. 1 Archiv der Universität Wittenberg
Rep. 1 Archiv der Universität Wittenberg >> XXIV. Etats-, Kassen- und Rechnungssachen >> A. allgemein >> Rechnungen fisci fundationis
1553-1554
Enthält: Jahresrechnung von Vinzenz Hase über Einnahmen und Ausgaben der Universität Wittenberg, fiscus fundationis, von Michaelis 1553 bis Michaelis 1554; u.a. Einnahmen aus Erbschaft und Retardaten, Bl. 2; Einnahmen aus dem Stift Altenburg, aus Kloster, aus den Ämtern und Geleiten, Bl. 4-6; Einnahmen an Geldzinsen von den Städten, einzelnen Bürgern und etlichen vom Adel sowie aus den Dorfschaften, Bl. 6-16; Einnahmen Zinsen, Bl. 16-17; Einnahmen Gerichtsbußen, Bl. 19; Einnahmen aus dem Verkauf von Gras, Weizen, Korn, Gerste, Hafer, Bl. 20-23; gemeine Einnahmen, Bl. 27; Ausgaben für die Legenten mit namentlicher Nennung und der Summe, die sie erhielten, nach Quartal geordnet, Bl. 29-33; Ausgaben für die Konsistorialen, Bl. 33; Ausgaben für Spenden, nach Quartalen geordnet, Bl. 34-36; Ausgaben an Semmelgeld, für arme Leute u.a., Bl. 37-39; Ausgaben an Botenlohn mit genauer Auflistung der Aufgabe des Boten und des Empfängers mit Ort, Bl. 39-43; gemeine Ausgaben für Pferde und Mietlohn u.a., Bl. 44-49; Liste mit Empfängern von Privatstipendien, Bl. 57-59.
Bemerkung: lagerte zwischenzeitlich in der Universitätsverwaltung Wittenberg; Akte stark beschädigt, Ränder fehlen teilweise
Bemerkung: lagerte zwischenzeitlich in der Universitätsverwaltung Wittenberg; Akte stark beschädigt, Ränder fehlen teilweise
ca. 59 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 09:53 MESZ