Freiherrn von Thüngen (Hessen/Franken) (Abschriften und Originale von Urkunden und Akten)
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W 002, 177
W 002 Manuskripte II
Manuskripte II
(1422-1780) 16. Jh. - 18. Jh.
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Belehnungen durch den Abt zu Fulda, (1447, 1599, 1603, 1614); Vertrag zwischen dem Grafen Philipp von Hanau und Werner von Thüngen wegen Streitigkeiten im Gericht Schwarzenfels und Altengronau [Main-Kinzig-Kreis, Hessen], beglaubigte Abschrift (1485) 1631; Burgfrieden der Angehörigen der Familie von Thüngen zu Sodenberg, (1562); Philipp Georg Schenck zu Schweinsberg verkauft das Dorf Siechenrein bei Brinkenau an Philipp von Thüngen, (1565); Eheberedung zwischen Philipp von Thüngen und Anna Kunigunde von Mannsbach, (1574); Rezeß zwischen den Brüdern Kaspar und Hilprecht von Thüngen wegen des Hauses Sodenberg, (1577); Lehnsreverse über Belehnungen durch den Abt zu Fulda, (1604, 1656, 1780); Eheberedung zwischen Hans Albrecht von Thüngen und Ursula von Steinau, (1609); Erbhuldigung der Hintersassen der von Thüngen zu Sodenberg, (1609); Druck: Mandatum de exequendo des Reichskammergerichts in Sachen Thüngen ./. Würzburg (Vormundschaftsstreit), 1630; Vergleich zwischen Hans Friedrich Truchsess zu Waldburg und Albert von Thüngen wegen des Erbes des Neidhard Wilhelm von Thüngen, (1637); Beschwerde der Untertanen zu Wolfsmünster [bei Hammelburg] gegen den Domherrn Neidhard Albrecht von Thüngen wegen Übergriffen, (1665); Vergleich zwischen Wolfgang Schutzbar, Abt zu Fulda, und der Familie von Thüngen zu Sodenberg wegen Ober- und Unterechenbach (?), (1564) 1668; Anspruch auf Restitution des entfremdeten Hofes Eckardt, mit Urkundenabschriften, (1677-) 1725; Druck: Nervosa notitia actorum et genuini status cause in Sachen derer löblichen Truchses- und Schönfeldischen Vormundschafften ehemaligen Klägern nunc Appellanten an einem contra die drey Herren Gebrüder der löblichen Thüngen-Luzisch-Roßbachischen Linien, Frankfurt am Main 1726; Vertrag zwischen Adam Siegmund, Carl Friedrich und Philipp Christoph von Thüngen mit dem Abt zu Fulda in Sachen Zehntgefälle im Oberamt Hammelburg, beglaubigte Abschrift (1730) 1735; Stammbäume der Familie
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Thüngen
Hanau
Thüngen
Schenck zu Schweinsberg
Thüngen,
Mannsbach,
Kaspar
Hilprecht
Thüngen
Steinau,
Truchsess zu Waldburg
Thüngen
Thüngen,
Thüngen
Schutzbar,, Wolfgang
Siegmund,
Carl Friedrich
Christoph, Philipp
Fulda,
Schwarzenfels
Altengronau
Sodenberg,
Siechenrein
Brinkenau
Sodenberg,
Wolfsmünster
Ober-
Unterechenbach
Eckardt,
Hammelburg,
Burgfrieden
Erbhuldigung
Reichskammergerichts
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ
Namensnennung 4.0 International