Kultureinrichtungen: Landesbibliothek Kassel (Bestand)
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Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Fachverwaltungen und fachliche Einrichtungen >> Bildung und Kultur >> Kultureinrichtungen
1829-1959
Enthält: Akten betr. Bibliotheksverwaltung, Finanzen, Gebäude, Personal, Kriegsverluste, Anschaffungen, Katalogisierung, Benutzungen, Auskünfte und Publikationen
Bestandsgeschichte: Der Bestand kam in zwei ungeordneten Ablieferungen 1966 und 1971 ins Archiv und wurde dort verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners: Für die schon im 16. Jh. begründete fürstliche Bibliothek bestimmte Landgraf Friedrich II. das Obergeschoss des Museum Fridericianum. Bei der Trennung des kurfürstlichen Hausvermögens vom Staatsvermögen 1831 verblieb das Museum unter Verwaltung des Hofes, während die Bibliothek als nunmehrige Landesbibliothek dem Innenministerium unterstellt wurde. 1868 wurde sie dem Kommunalständischen Verband übereignet und erhielt die Bezeichnung Ständische Landesbibliothek. 1897 wurde die ehemalige Hof- und spätere Wilhelmshöher Schloßbibliothek mit ihr vereinigt. Bei der Zerstörung des Museum Fridericianum 1941 verlor die Landesbibliothek 90 % ihrer Bestände und die meisten Geschäftsakten. Bei Auflösung des Bezirksverbandes 1953 fiel sie an das Land Hessen. 1957 wurde sie mit der städtischen Murhard-Bibliothek vereinigt und bildet mit dieser seit 1971 einen Teil der Gesamthochschulbibliothek Kassel.
Findmittel: HADIS-Datenbank (Import aus ledoc-Datenbank)
Findmittel: Findbuch von B. Rausch und G. Hollenberg, 1999
Bestandsgeschichte: Der Bestand kam in zwei ungeordneten Ablieferungen 1966 und 1971 ins Archiv und wurde dort verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners: Für die schon im 16. Jh. begründete fürstliche Bibliothek bestimmte Landgraf Friedrich II. das Obergeschoss des Museum Fridericianum. Bei der Trennung des kurfürstlichen Hausvermögens vom Staatsvermögen 1831 verblieb das Museum unter Verwaltung des Hofes, während die Bibliothek als nunmehrige Landesbibliothek dem Innenministerium unterstellt wurde. 1868 wurde sie dem Kommunalständischen Verband übereignet und erhielt die Bezeichnung Ständische Landesbibliothek. 1897 wurde die ehemalige Hof- und spätere Wilhelmshöher Schloßbibliothek mit ihr vereinigt. Bei der Zerstörung des Museum Fridericianum 1941 verlor die Landesbibliothek 90 % ihrer Bestände und die meisten Geschäftsakten. Bei Auflösung des Bezirksverbandes 1953 fiel sie an das Land Hessen. 1957 wurde sie mit der städtischen Murhard-Bibliothek vereinigt und bildet mit dieser seit 1971 einen Teil der Gesamthochschulbibliothek Kassel.
Findmittel: HADIS-Datenbank (Import aus ledoc-Datenbank)
Findmittel: Findbuch von B. Rausch und G. Hollenberg, 1999
3,90 MM
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 8:12 AM CEST