Stephan Myesempekch und seine Ehefrau Otilia verkaufen Dompropst Johann von Salzburg ihre Hube zu Weibhawsen (1) im Halmberger (2) Gericht und in Ottinger (3) Pfarr, die bisher vom Dompropst zu Lehen ging, mit [genannten] Abgaben in der Form, wie sie sie von ihren Vorfahren übernommen haben, für eine [nicht genannte] Kaufsumme und quittieren den Eingang des Betrags. Sie leisten Gewährschaft für mögliche aus dem Kauf entstehende Schäden [chauffs schäden] und setzen als Sicherheit ihren gesamten Besitz, wobei die Forderungen eines Erzbischofs darauf Vorrang haben sollen. Zeugen: Michel von Wennss (4), Hanns Schopper von Passaw (5), Paul Kramer von Praunaw (6). Empfänger: Salzburg: Domkapitel. Siegler: S1: Noppinger, Seibot. S2: Eder, Kaspar
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Stephan Myesempekch und seine Ehefrau Otilia verkaufen Dompropst Johann von Salzburg ihre Hube zu Weibhawsen (1) im Halmberger (2) Gericht und in Ottinger (3) Pfarr, die bisher vom Dompropst zu Lehen ging, mit [genannten] Abgaben in der Form, wie sie sie von ihren Vorfahren übernommen haben, für eine [nicht genannte] Kaufsumme und quittieren den Eingang des Betrags. Sie leisten Gewährschaft für mögliche aus dem Kauf entstehende Schäden [chauffs schäden] und setzen als Sicherheit ihren gesamten Besitz, wobei die Forderungen eines Erzbischofs darauf Vorrang haben sollen. Zeugen: Michel von Wennss (4), Hanns Schopper von Passaw (5), Paul Kramer von Praunaw (6). Empfänger: Salzburg: Domkapitel. Siegler: S1: Noppinger, Seibot. S2: Eder, Kaspar
Domkapitel Salzburg Urkunden, BayHStA, Domkapitel Salzburg Urkunden 158
HU Salzburg 366; GU Tettelham 80
Domkapitel Salzburg Urkunden
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1426 Januar 3
Fußnoten:
1) Weibhausen (Gde. Wonneberg, Lkr. Traunstein)
2) Halmberg (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
3) Otting (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
4) Wenns (Gde. Bramberg a. Wildkogel, PB Zell a. See, Salzburg, A)
5) Passau (krfr.St.)
6) Braunau a. Inn (PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
1) Weibhausen (Gde. Wonneberg, Lkr. Traunstein)
2) Halmberg (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
3) Otting (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
4) Wenns (Gde. Bramberg a. Wildkogel, PB Zell a. See, Salzburg, A)
5) Passau (krfr.St.)
6) Braunau a. Inn (PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
Domkapitel Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Litera de huba in Weybhausen Obl: 122
Originaldatierung: Phintztag vor der heiligen drey kunigtag 1426
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1426
Monat: 1
Tag: 3
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Litera de huba in Weybhausen Obl: 122
Originaldatierung: Phintztag vor der heiligen drey kunigtag 1426
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1426
Monat: 1
Tag: 3
Noppinger: Seibot
Eder: Kaspar
Miesenbeck: Otilia, Ehefrau v. Stefan
Miesenbeck: Stefan, Ehemann v. Otilia
Wenns: Michael von
Schopper: Hans, Passau
Kramer: Paul, Braunau
Weibhausen (Gde. Wonneberg, Lkr. Traunstein)
Halmberg (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein), Gericht
Otting (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein), Pfarrei
Wenns (Gde. Bramberg a. Wildkogel, PB Zell a. See, Salzburg, A)
Passau (krfr.St.)
Braunau a. Inn (PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Domkapitel: Pröpste\Johann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ
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