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Salbuch der Familie Dillherr, angelgt 10. Juni 1571
Enthält:
Detaillirte Angaben über Untertanen welche Verkäufe und Käufe von Güter, Felder, Äcker und Erbrechten tätigten, chronologische Reihenfolge, angefangen mit 10. Jun 1571 bis 20. Feb. 1653.
Folgende Verkäufe wurden getätigt:
1. Hans Streu zu Bronnamberg verkauft an Michael Beck einige Äcker samt einem Weiher, d.d. 10. Jun. 1571.
2. Michael Beck von Bronnamberg verkauft die gleichen Äcker u. Weiher an Hans Mümbler von Leichendorf, d.d. 15. Feb. 1573.
3. Katharina Ulherr (Hans Ulherrs Ehefrau) zu Hartenberg verkauft einen Teil ihrer Felder auf dem Freiling, an Hans Krennitzer d.J., d.d. 3. Jul. 1577.
4. Hans Vogelbeck von Mailsberg verkauft seinen Anteil am Freiling an Georg Vogelbeck, seinen Bruder von Kainsbach, d.d. 13. Feb. 1580.
5. Dorothea Gerstner (Conrad Gerstners Witwe) zu Unterkruppach verkauft ihrem Sohn Conrad Gerstner ihr Gut, d.d. 30. Apr. 1580.
6. Dorothea Gerstner bekennt, dass sie von ihrem Sohn Conrad Gerstner eine Teilzahlung erhalten hat, wofür sie in quitt, ledig und los spricht, geschehen im Beisein ihres anderen Sohnes Hans Gerstners zu Kruppach, d.d. 15. März 1581.
7. Dorothea Gerstner quittiert wieder ihrem Sohn Conrad Gerstner den Geldempfang, d.d. 14. Apr. 1583.
8. Georg Vogelbeck von Kainsbach verkauft Äcker an Fritz Prodengeyer zu Vorderhaßlach, d.d. 28. Jan. 1582, Geldempfang quittiert, d.d. 18. Jan. 1583, 22. Feb. 1584, 10. Apr. 1585, 4. Dez. 1585, 24. Dez. 1586.
9. Fritz Prodengeyer verkauft seine 2/3 der Freilingäcker zu Hartenberg an Hans Baumann zu Vorderhaßlach, A° 1592, danach quittiert Barbara David Dillherrin den Geldempfang, A° 1621 und 1629.
10. Eschenfelden:
Bemerkung: ein Gut zu Eschenfelden, frei lauter Eigen und von Sigmund Geuder an seine Frau Barbara Geuder (später Barbara David Dillherr) vererbt worden. Das Gut, hat Georg Steger inne gehabt, nach dessen Tod wird das Erbrecht durch Margaretha Steger ihrem Sohn und Bruder verkauft.
Erhard Kuchen von Deinsdorf, Katharina seine Ehewirtin, Hans Steger von Willenhof, von wegen der Margaretha Steger zu Eschenfelden, dann Hans und Georg Steger, Kunigunda Lorenz Weidnerin, Katharina Leonhard Ludwig und Paulus Steger, verkaufen ihr ererbtes Gut zu Eschenfelden, das Engelhardsgut genannt an Georg Steger, d.d. 25. März 1594.
11. Hans Sperber zu Eschenfelden, welcher die Witwe des Georg Steger, Margareta Steger geheiratet hat, erhebt Ansprüche auf das Erhardsgut zu Eschenfelden, d.d. 17. Okt. 1604.
12. Paulus Mening, Müller, bekennt für sich und seine Ehewirtin Margaretha, sowie Martin Lebender zu Weihershof für sich und seine Ehewirtin Margaretha, sowie beide im Namen ihres Schwagers bzw. Bruders Hans Daum zu Leichendorf und dessen Ehewirtin Gertraut, dass sie auf Absterben des Hans Mümblers, ihr Erbanteil an Äcker und dem Odenweyher an Adam Mümbler zu Leichendorf, ihrem Miterbe, verkaufen, d.d. 4. Nov. 1602.
13. Peter Eberlein, Müller zu Leichendorf, welcher Frau Margaretha Mümbler, Adam Mümblers Witwe geheiratet hat, erkaufte den Halben Teil der Äcker und Felder des Adam Mümblers, d.d. 5. Dez. 1606.
14. Tausch zwischen Hans Winkler zu Bronnamberg und Peter Eberlein zu Zirndorf über 2 Morgen Feld, 15. Jun. 1615.
15. Conrad Gerstner verkauft seinem Sohn Georg Gerstner, beide zu Oberkruppach, sein Gut, d.d. 2. Feb. 1607, samt Geldempfangsbestätigungen bis A° 1615.
16. Georg Gerstner zu Oberkruppach verkauft sein Gut alda an Hans Endres, genannt Kreser, d.d. 11. feb. 1608
17. Hans Endres, gen. Kreser verkauft sein Gut zu Oberkruppach an seinen Sohn Ulrich Endres gen. Kreser und an dessen Frau Barbara, d.d. 22. Okt. 1612.
18. Wolf Wißner von Hartenberg verkauft sein Drittel an den Freilingsfeldern an Lorenz Bock, Lichtmess 1619.
19. Peter Eberlein verkauft für sich und seine Ehefrau Margaretha an Hans Kepner zu Leichendorf, seine Felder zu Leichendorf gelegen, d.d. 26. Feb. 1624.
20. Hans Bauer von Hartenberg verkauft einen Teil seiner Wiesen zwischen Happurg und Kainsbach gelegen an Hans Schmidt zu Happurg, d.d. 16. Apr. 1629.
21. Eigenherr: Lucas Dillherr
Conrad Endres von Prosberg verkauft an Hans Mördel zu Offenhausen einen halben Morgen Feld zu Prosberg gelegen, d.d. 15. Feb. 1637.
22. Kauf der Freilingsfelder durch Leonhard Bock von Hartenberg, d.d. 14. Nov. 1646.
23. Hans Mördel von Prosberg verkauft sein halbes Morgen Feld zu Prosberg an Ulrich Endres gen. Kreser, d.d. 10. Nov. 1652.
24. Ulrich Endres gen. Kreser verkauft das gleiche Feld an seinen Sohn Hans Endres zu Oberkruppach, d.d. 20. Feb. 1653
Umfang/Beschreibung: Buch (B x H: 21 x 32) gebunden in Pergament mit Lederernen Bändern zu schließen und ca. 25 Seiten
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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