Martein Aufhawser, Richter zu Raschenberg (1), bestätigt, dass er von Gerichts wegen als Stellvertreter von Mathes Nustorffer, Pfleger zu Raschenberg, an dem mit Sigmund Waler, Pfleger zu Reichenhall (2), Jörig Engelhaimer, Mautner zu Mathawsen (3), Hanns Hofweider, Örtwein Krapf, Bürger zu Salzburg, Peter Yetzinger, Landschreiber zu Salzburg und Ulrich Burtzer von Oberntawsendorf (4) besetzten Schiedsgericht teilgenommen hat, welches die Streitigkeiten bezüglich der Weyer genannten Wiese zwischen Freidling (5), Snelling (6) Nydern Rawt (7), Hawsmaning (8) und Päbing (9) in der Pfarrei Teisendorf und im Raschenberger Gericht beigelegt hat, die zwischen Hans Schedlinger als Anwalt von Dompropst Burkhard von Salzburg und seinen Holden zu Freytling (10), dem Prangker, Anna, Tochter des verstorbenen Jörig Prancker und ihrer Holden zu Hausmoning sowie Egkhart, Pfarrer zu Tewsendorf (11) und seinen Holden zu Niederreit mit Propst Benedikt von Hegelwerd (12) und seinen Holden zu Hueb (13) entstanden waren. Der Schiedsspruch lautet, dass die Wiese jährlich zwischen dem 23. April [St. Georg] und dem 24. August [St. Bartholomäus] eingefriedet sein soll, zwischen dem 24. August und 23. April jedoch offen steht, damit die Freidlinger, Hausmoninger und Niederreiter wie von alters üblich und wie es dem Landrecht entspricht, ihren Viehtrieb [gesuch] darauf machen können. Den Parteien steht offen, dazu eine Kundschaft einzuholen. Zeugen: Örtwein Krapf, Bürger zu Salzburg, Peter Jetzinger, Landschreiber zu Salzburg und Ulrich Wurtzer zu Oberteisendorf. Siegler: S: Aufhauser, Martin, Richter Raschenberg
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Martein Aufhawser, Richter zu Raschenberg (1), bestätigt, dass er von Gerichts wegen als Stellvertreter von Mathes Nustorffer, Pfleger zu Raschenberg, an dem mit Sigmund Waler, Pfleger zu Reichenhall (2), Jörig Engelhaimer, Mautner zu Mathawsen (3), Hanns Hofweider, Örtwein Krapf, Bürger zu Salzburg, Peter Yetzinger, Landschreiber zu Salzburg und Ulrich Burtzer von Oberntawsendorf (4) besetzten Schiedsgericht teilgenommen hat, welches die Streitigkeiten bezüglich der Weyer genannten Wiese zwischen Freidling (5), Snelling (6) Nydern Rawt (7), Hawsmaning (8) und Päbing (9) in der Pfarrei Teisendorf und im Raschenberger Gericht beigelegt hat, die zwischen Hans Schedlinger als Anwalt von Dompropst Burkhard von Salzburg und seinen Holden zu Freytling (10), dem Prangker, Anna, Tochter des verstorbenen Jörig Prancker und ihrer Holden zu Hausmoning sowie Egkhart, Pfarrer zu Tewsendorf (11) und seinen Holden zu Niederreit mit Propst Benedikt von Hegelwerd (12) und seinen Holden zu Hueb (13) entstanden waren. Der Schiedsspruch lautet, dass die Wiese jährlich zwischen dem 23. April [St. Georg] und dem 24. August [St. Bartholomäus] eingefriedet sein soll, zwischen dem 24. August und 23. April jedoch offen steht, damit die Freidlinger, Hausmoninger und Niederreiter wie von alters üblich und wie es dem Landrecht entspricht, ihren Viehtrieb [gesuch] darauf machen können. Den Parteien steht offen, dazu eine Kundschaft einzuholen. Zeugen: Örtwein Krapf, Bürger zu Salzburg, Peter Jetzinger, Landschreiber zu Salzburg und Ulrich Wurtzer zu Oberteisendorf. Siegler: S: Aufhauser, Martin, Richter Raschenberg
Domkapitel Salzburg Urkunden, BayHStA, Domkapitel Salzburg Urkunden 183
HU Salzburg 441; GU Raschenberg 38
Domkapitel Salzburg Urkunden
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1453 Juli 3
Fußnoten:
1) Raschenberg (Burg bei Oberteisendorf, Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
2) Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land)
3) Mauthausen (Gde. Piding, Lkr. Berchtesgadener Land)
4) Oberteisendorf (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land
5) siehe 10)
6) Schnelling (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
7) Niederreit (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land
8) Hausmoning (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
9) Babing (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
10) Freidling (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
11) Teisendorf (Lkr. Berchtesgadener Land)
12) Höglwörth (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land)
13) Hub a. Teisenberg (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
1) Raschenberg (Burg bei Oberteisendorf, Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
2) Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land)
3) Mauthausen (Gde. Piding, Lkr. Berchtesgadener Land)
4) Oberteisendorf (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land
5) siehe 10)
6) Schnelling (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
7) Niederreit (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land
8) Hausmoning (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
9) Babing (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
10) Freidling (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
11) Teisendorf (Lkr. Berchtesgadener Land)
12) Höglwörth (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land)
13) Hub a. Teisenberg (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
Domkapitel Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: litera pro prato Weiern sito aput Freitling, 9 Reverß die Weyer Wisen zu Freitling betr. O: 9:
Originaldatierung: Ertag nach and Peter und Pauls tag 1453
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1453
Monat: 7
Tag: 3
Sprache: dt.
Vermerke: RV: litera pro prato Weiern sito aput Freitling, 9 Reverß die Weyer Wisen zu Freitling betr. O: 9:
Originaldatierung: Ertag nach and Peter und Pauls tag 1453
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1453
Monat: 7
Tag: 3
Aufhauser: Martin, Richter, Raschenberg
Nußdorfer: Mathias, Pfleger, Raschenberg
Wahler: Sigmund, Pfleger, Reichenhall
Engelheimer: Georg\ Mauter, Mauthausen
Hofweider: Hans, Bürger, Salzburg
Krapf: Ortwein\ Bürger, Salzburg
Jetzinger: Peter, Landschreiber, Salzburg
Wurzer: Ulrich, Oberteisendorf
Schedlinger: Hans\ Anwalt d. Dompropstes, Salzburg
Prancker: Anna, Tochter v. Georg
Prancker: Georg, Vater v. Anna
Raschenberg (Burg bei Oberteisendorf, Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land), Gericht
Raschenberg (Burg bei Oberteisendorf, Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land), Gericht: Pflege
Bad Reichenhall (Lkr. Berchtesgadener Land)
Mauthausen (Gde. Piding, Lkr. Berchtesgadener Land)
Oberteisendorf (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
Freidling (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land): Untertanen d. Dompropstes
Hausmoning (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land): Untertanen d. Prancker
Teisendorf (Lkr. Berchtesgadener Land), Pfarrei
Niederreit (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land): Untertanen d. Pfarrers v. Teisendorf
Höglwörth (Gde. Anger, Lkr. Berchtesgadener Land), Stift: Pröpste\ Benedikt
Hub a. Teisenberg (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land): Untertanen Kl. Höglwörth
Freidling (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land): Flurnamen, Weyer Wiese
Freidling (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land): Viehtrieb
Schnelling (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
Babing (Gde. Teisendorf, Lkr. Berchtesgadener Land)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Domkapitel: Pröpste\Burkhard
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ
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