Akten des Landgrafen Philipp und des Registrators Johann von Sachsen: Briefwechsel mit König Sigismund; dem Kaufmann Friedrich Schmalz in Posen; dem Bürger Endres Whann zu Leipzig; Lukas Graf zu Gorka, Kastellan in Posen, gemeinem Hauptmann in Großpolen; dem Kanzler des Königreiches Polen; Hieronymus Lasky
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3, 2471
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.96 Polen
1532-1538
Enthält: Ohne Datum (1531-1536). Instruktion des Bischofs Johann von Wilna für Franziskus Horn, um mit den (rheinischen) Kurfürsten in Verhandlung darüber zu treten, eine Anzahl polnischer Ochsen jährlich gegen besonders festgesetzte Bezahlung zu übernehmen, um dadurch die Münzverhältnisse des Königreiches Polen zu verbessern
Enthält: 1532 Juni - Oktober. Friedrich Schmalz soll sich beim König von Polen und bei König Johann von Ungarn wegen der drohenden Türkengefahr verwenden. Rückzahlung der an Schmalz geliehenen 7000 Goldgulden. Ochsen- und Zobellieferung durch Schmalz. Bürgschaft Herzog Ludwigs von Bayern für die Schulden Hieronymus Laskys beim Landgrafen. Sendung des Registrators Johann von Sachsen und des Landknechtes zu Felsberg, Peter von Hall, zu Schmalzens Faktor Endres Whann in Leipzig wegen der Forderung des Landgrafen; ihre Zehrrechnung. Nachrichten von Hieronymus Lasky über die Türken in Ungarn. Ankauf von Ochsen durch Bartholomäus Voigt zu Breitenau und Peter Heidolff, Landknecht in Spangenberg, bei Friedrich Schmalz für des Landgrafen Hofhaltung. Vorschuß zur Zehrung der Ochsen durch Balthasar Schmalz. Bürgschaft Friedrich Schmalzens für die vom Landgrafen auf Veranlassung Herzog Ulrichs von Württemberg an Hieronymus Lasky geliehenen 7000 Gulden. Ablehnung der Bürgschaft seitens der Herzöge von Bayern. Schmalz' Forderung von 2000 Gulden für gelieferte Ochsen, Sendung des Wolf Wylderot an den Landgrafen. Ungnade des Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen gegen Friedrich Schmalz
Enthält: 1533 Mai - September. Der Landgraf sendet Heinrich Eberwein aus Heydau zum Könige von Polen wegen der Forderungen an Friedrich Schmalz; Instruktion. Den Theodericus Fabricius schickt er in derselben Angelegenheit zu Hieronymus Lasky
Enthält: 1534 Januar - 1537 Januar. König Sigismund bemüht sich durch Lukas Gorka, Schmalz und Lasky zur Bezahlung der Schulden anzuhalten. Sendung des Dr. Georg v. Boineburg und des Dr. Johannes Rudel zum Könige
Enthält: 1537 Oktober - 1538 Mai. Gefangennahme von Hieronymus Krugel (auch: Krigel, Kriegel), Bürger in Krakau, und Stenzel Ungerer, Bürger in Posen. Beschlagnahme von Gütern und Waren wegen der Restforderungen an Lasky und Schmalz; Nachlaß von 400 Gulden. (Zwei Konzepte zu Quittungen des Landgrafen im Samtarchiv Nachträge 60.) Zeugenaussage des Wenzel Koburger von Prepla in den Streitigkeiten zwischen den Kaufleuten Hieronymus Krugel von Krakau und Johann Labetetski, die sich in Grünberg zugetragen haben. (Konzept des Landgrafen vom 24. April 1538 im Samtarchiv Nachträge 62.)
Enthält: 1532 Juni - Oktober. Friedrich Schmalz soll sich beim König von Polen und bei König Johann von Ungarn wegen der drohenden Türkengefahr verwenden. Rückzahlung der an Schmalz geliehenen 7000 Goldgulden. Ochsen- und Zobellieferung durch Schmalz. Bürgschaft Herzog Ludwigs von Bayern für die Schulden Hieronymus Laskys beim Landgrafen. Sendung des Registrators Johann von Sachsen und des Landknechtes zu Felsberg, Peter von Hall, zu Schmalzens Faktor Endres Whann in Leipzig wegen der Forderung des Landgrafen; ihre Zehrrechnung. Nachrichten von Hieronymus Lasky über die Türken in Ungarn. Ankauf von Ochsen durch Bartholomäus Voigt zu Breitenau und Peter Heidolff, Landknecht in Spangenberg, bei Friedrich Schmalz für des Landgrafen Hofhaltung. Vorschuß zur Zehrung der Ochsen durch Balthasar Schmalz. Bürgschaft Friedrich Schmalzens für die vom Landgrafen auf Veranlassung Herzog Ulrichs von Württemberg an Hieronymus Lasky geliehenen 7000 Gulden. Ablehnung der Bürgschaft seitens der Herzöge von Bayern. Schmalz' Forderung von 2000 Gulden für gelieferte Ochsen, Sendung des Wolf Wylderot an den Landgrafen. Ungnade des Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen gegen Friedrich Schmalz
Enthält: 1533 Mai - September. Der Landgraf sendet Heinrich Eberwein aus Heydau zum Könige von Polen wegen der Forderungen an Friedrich Schmalz; Instruktion. Den Theodericus Fabricius schickt er in derselben Angelegenheit zu Hieronymus Lasky
Enthält: 1534 Januar - 1537 Januar. König Sigismund bemüht sich durch Lukas Gorka, Schmalz und Lasky zur Bezahlung der Schulden anzuhalten. Sendung des Dr. Georg v. Boineburg und des Dr. Johannes Rudel zum Könige
Enthält: 1537 Oktober - 1538 Mai. Gefangennahme von Hieronymus Krugel (auch: Krigel, Kriegel), Bürger in Krakau, und Stenzel Ungerer, Bürger in Posen. Beschlagnahme von Gütern und Waren wegen der Restforderungen an Lasky und Schmalz; Nachlaß von 400 Gulden. (Zwei Konzepte zu Quittungen des Landgrafen im Samtarchiv Nachträge 60.) Zeugenaussage des Wenzel Koburger von Prepla in den Streitigkeiten zwischen den Kaufleuten Hieronymus Krugel von Krakau und Johann Labetetski, die sich in Grünberg zugetragen haben. (Konzept des Landgrafen vom 24. April 1538 im Samtarchiv Nachträge 62.)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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10.06.2025, 09:13 MESZ
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