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Das Urbild des Tartufe
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Die Deutsche Schaubühne, Bd. 8 (1867), Heft 10/11, S. 111f.: „Neu einstudirt und in Scene gesetzt wurden […] „Das Urbild des Tartüffe“ […], „Ein Lustspiel“ […], beide vollendete Ensemblevorstellungen. In ihnen führte sich auf empfehlende Weise der zum Ersatz des Hrn. Grans […] bestimmte Hr. L’Hamé vom Hoftheater zu Mannheim als „Molière“ und „Musikdirektor Bergheim“ ein […]. Hr. L’Hamé zeigte den routinirten, von tüchtigen Mitteln, stattlicher Persönlichkeit, kräftigem sonoren Organ und – was wir ganz besonders anerkennen, weil es leider immer seltener auf der Bühne wird und doch gerade eine der Grundbedingungen für den Schauspieler ist – von musterhaft deutlicher und korrekter Aussprache unterstützten Darsteller. Nur möge er sich vor einer in der ruhigen Rede öfter hervortretenden Tendenz zu einer gewissen Breite des Vortrages hüten […]. […]Hrn. Dessoir’s quiescirter „Gerichtsrath Brömser“ [in „Ein Lustspiel“] und „Lamoignon“ waren tüchtige Charakterzeichnungen; nur hätten wir uns in der letztern den Grundton um eine Nüance feiner gewünscht. Hr. Savits jugendlicher „Ludwig XIV.“ sprühte von Geist, Witz und liebenswürdiger Laune; er [sic] war nebst seinem früheren Ludwig in „Prinzessin Montpensier“ die vollendetste Leistung, die uns bisher von diesem vielversprechenden jungen Talente vorgeführt wurde.“