Ludwig Walter, sesshaft zu Grosselfingen, verkauft an Martin (Marti) Miller und Peter Schro(e)ten von Geislingen (Gislingen), die Pfleger der Zech[bruderschaft] und die mit ihnen eingesetzten Pfleger, mit Zustimmung des Junkers Hans Heinrich [II.] von Bubenhofen eine jährliche Gülte von 1/2 fl, die auf den 6. Dezember (uff Sandt Niclauß tag dem hailigen), für 10 fl rh und bestätigt die Bezahlung der Kaufsumme. Als Unterpfand werden folgende Stücke eingesetzt: [1] 1 Garten, der an der Kirchherrenwiese liegt und vorne an die Allmende und hinten auf die Wiese von Bayer Ellen. [2] 1 Wiese in den Binsen (Binsach) am Binsagraben, die auf Jakob stößt. Mit Ausnahme des Zehnten sind die als Unterpfand eingesetzten Stücke unbelastet. Der Zins ist jedes Jahr auf den 6. Dezember (uff Sandt Niclauß) zu entrichten und kann jedes Jahr acht Tage vor oder nach dem 6. Dezember mit und dem entstandenen Zins abgelöst werden.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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