Anna Werner (Wernyn), die eheliche Tochter des verstorbenen Konrad Werner von Margrethausen, beurkundet, dass sie sich nach ihrer Heirat aus dem Dorf und der Herrschaft des Junkers Hans Rudolf von Tierberg begeben hat, als Leibeigene aber alle ihre Kinder bei Erreichen der Volljährigkeit zu ihm bringen wird, um ihm Gehorsam schwören zu können, wie es andere Leibeigene ihren Herren schuldig sind. Außerdem verspricht sie, jedes Jahr eine Fastnachtshenne oder andere Gaben zu entrichten, die der Herrschaft zustehen. Wenn die Ausstellerin ihre Pflichten nicht erfüllt, kann Hans Rudolf von Tierberg tun, was ihm nach seinem Gefallen beliebt. Der Ehemann der Ausstellerin, Klaus Ulmar von Pfeffingen, erklärt seine Zustimmung.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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