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Weimarische Zeitung Nr. 7, 9. Januar 1910, S. 1 [über das fünfte Abonnementskonzert]: Max Reger dirigierte seine „Variationen und Fuge“ über ein Thema Johann Adam Hillers persönlich: „Das Publikum hat ein Recht, diese Werke kennen zu lernen und kommt durch derlei Aufführungen in die Lage, sich auch selbst über das Schaffen einer Natur, wie es die Regersche ist, ein Urteil zu bilden. Dem Ganzen zum Schaden ist vielleicht die ungeheure Länge des Werkes, dessen gedanklicher Inhalt auf die Dauer nicht ausreicht, den Hörer zu fesseln. Trotz vieler Schönheiten kommt man doch nicht darüber hinweg, daß hier eben nur Verstandesmusik geboten wird.“ Begeistert zeigt sich indes der Rezensent über die Ausführung der zweiten Symphonie von Johannes Brahms, sie habe unter Raabes Leitung „wahre Stürme des Beifalls entfesselt, die sich gar nicht legen wollten.“