Rep. 031 Institut für Kunstgeschichte (Bestand)
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Rep. 031
Universitätsarchiv Regensburg (Archivtektonik) >> Bestände UAR >> Universität Regensburg >> Fakultäten, Fachbereiche, Institute und Lehrstühle
Bemerkungen Institutionengeschichte: Im Fach Kunstgeschichte, das es seit 1969 im Rahmen der ehemaligen "Abteilung für Kunstgeschichte" - ab 1976 Institut für Kunstgeschichte - an der neu gegründeten Universität Regensburg gab, lehrte als erster Professor für das Fach Prof. Dr. Bernhard Rupprecht. In der Frühzeit der Abteilung übernahm für einige Zeit Prof. Dr. Reinhard Liess (vgl. u. a. UAR, Bestand Institut für Kunstgeschichte, Nr. 3) die Vertretung des Fachs. Ab 1976 bis zu seinem Tode 2005 war Prof Dr. Jörg Traeger am Institut tätig. Außerdem lehrten von 1985 bis 2005 Prof. Dr. Jochen Zink und von 1990 bis 2016 Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid am Institut. Vorwort Bestandsgeschichte Der Bestand enthält Einzelschreiben und Einzelbriefe sowie Korrespondenzen (teils unvollständig), die im unmittelbaren Umfeld des Instituts entstanden sind. Sie bilden so in Teilen seine Alltagsgeschäfte abseits von Lehre und Forschung ab. Es geht beispielsweise um Publikations- und Dia-Anschaffungen, aber es werden auch (Forschungs-) Informationen zwischen verschiedenen Forschern über die Grenzen des Bundeslandes und international ausgetauscht, und weiterhin grundsätzlich Kontakte innerhalb und außerhalb des Fachs gepflegt. Bei der Räumung der Keller im PT-Gebäude im Winter 2013/14 wurden zwei Ordner aus dem Institut für Kunstgeschichte gefunden, die dem Universitätsarchiv ausgehändigt wurden. Diese kamen zunächst ins PT-Magazin. Der Bestand wurde 2014 verzeichnet, jedoch noch nicht in die Archivdatenbank eingetragen. Am 29. März 2016 wurde der Bestand als "Nachlass Dittscheid" von Herrn Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid über das Institut für Kunstgeschichte im Umfang von einem Aktenordner (Akz. 29/2018) an das Universitätsarchiv Regensburg abgegeben. Der "Nachlass Dittscheid" wurde als "Abteilung/Institut für Kunstgeschichte" im Januar 2017 durch die Praktikantin Sarah Rudolf, M.A. verzeichnet und entmetallisiert (Nr. 12-18), ursprünglich mit den Nr. 1-7. Im Herbst 2018 erinnerte man sich an die ältere Abgabe, die im PT-Magazin gefunden wurde. Sie war bereits mit den Nummern 1-11 signiert. Am 20. Dezember 2018 wurde der ehemalige Nachlass Dittscheid mit dem Hauptbestand Rep. 31 Institut für Kunstgeschichte vereinigt und in die Datenbank mit den nunmehrigen Nummern 1-18 überführt.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ