Clara von Ehingen, geborene von Puechperg, (Anweiser: ihr Ehemann Hans Jakob von Ehingen), quittiert ihrem Vetter Hans Wolf von Paumgarten den Empfang von 1000 Gulden und transportiert ihm zur Wiedererstattung dieser Schuld eine Hauptobligation über denselben Betrag, die sie aus der Erbteilung ihres verstorbenen Vetters Urban von Puechperg erhalten hat. - Inhalt dieser Verschreibung: Sabina von Pienzenau, geborene Tanner, Witwe des Hans Conrad von Pienzenau, schuldet dem Hans Georg von Puechperg 2000 Gulden. Durch Verkauf kam die Verschreibung zu Hans Georg von Hirnhaim, genannt Elsenberg, zu Paumgarten, der 1000 Gulden bezahlt und die Hauptobligation aufgehändigt hat. - Mitsiegler 1: Ehemann, Mitsiegler 2: Hans Jakob Schadt, Freiherr von Mitlbyberach, Herr zu Warthausen und Eglshaim, Kammerer und Rat, Pfleger, Kastner und Mautner zu Dingolfing, Mitsiegler 3: Hans Sebastian von Starzhausen zu Inzing, Pflegsverwalter zu Teispach, beide Vettern der Ausstellerin.
Vollständigen Titel anzeigen
Clara von Ehingen, geborene von Puechperg, (Anweiser: ihr Ehemann Hans Jakob von Ehingen), quittiert ihrem Vetter Hans Wolf von Paumgarten den Empfang von 1000 Gulden und transportiert ihm zur Wiedererstattung dieser Schuld eine Hauptobligation über denselben Betrag, die sie aus der Erbteilung ihres verstorbenen Vetters Urban von Puechperg erhalten hat. - Inhalt dieser Verschreibung: Sabina von Pienzenau, geborene Tanner, Witwe des Hans Conrad von Pienzenau, schuldet dem Hans Georg von Puechperg 2000 Gulden. Durch Verkauf kam die Verschreibung zu Hans Georg von Hirnhaim, genannt Elsenberg, zu Paumgarten, der 1000 Gulden bezahlt und die Hauptobligation aufgehändigt hat. - Mitsiegler 1: Ehemann, Mitsiegler 2: Hans Jakob Schadt, Freiherr von Mitlbyberach, Herr zu Warthausen und Eglshaim, Kammerer und Rat, Pfleger, Kastner und Mautner zu Dingolfing, Mitsiegler 3: Hans Sebastian von Starzhausen zu Inzing, Pflegsverwalter zu Teispach, beide Vettern der Ausstellerin.
Schlossarchiv Tattenbach U 586
Schlossarchiv Tattenbach
Schlossarchiv Tattenbach >> 01 Urkunden
1645 November 10
Schlossarchiv Tattenbach
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 4 S unter Papier aufgedrückt
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Literatur: Otto Mutzbaur, Die Urkunden des Archivs des Grafen von Tattenbach (Bayerische Archivinventare 28), München 1967
Typ: U
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1645
Monat: November
Tag: 10
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Literatur: Otto Mutzbaur, Die Urkunden des Archivs des Grafen von Tattenbach (Bayerische Archivinventare 28), München 1967
Typ: U
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1645
Monat: November
Tag: 10
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.08.2025, 09:48 MESZ