Mit Transsumpt, inhaltlich dessen vor dem Notar Dietrich Heydingh von Kalkar in Gegenwart des Dr. u.i. Winmar von Wachtendonk, Probstes von St. Seibert zu Werden, Diözese Köln, Officiats der kölnischen Kurie und Generalvikars des Erzbischofs Dietrich II von Köln, Rutger von Thören, Pastor der Pfarrkirche zu Rheinberg, Diözese Köln, die dem Konvent der Schwestern vom 3. Orden des heiligen Franz von Sales zu Rheinberg von seinem Amtsvorgänger Adolf von Bann gewährte Indult, eine eigene Kapelle mit einem Altar zu besitzen, deren Deservitor indess der zeitige Pfarrer von Rheinberg ernennen solle, desgleichen unter näher benannten Bedingungen in derselben gottesdienstliche Handlungen vornehmen zu lassen und den Beichtiger aus den Priestern der Diözese sich selbst zu wählen unter der Verpflichtung alle Stipendien, Opfergaben etc. an den Pfarrer von Rheinberg abzugeben, bestätigt, und als neue Indulte Vermehrung der Gottesdienste in der Konventskapelle und Gewährung einer eigenen Begräbnisstätte für die Konventualinnen gegen eine jährliche Abgabe von 4 Laten (?) Silber Kölner Währung hinzufügt. Zeugen der vorgenannte Probst Winmar, Gottfried von Weg (von der Stege?), Beichtiger des Konvents, Adolf Muysgyn von Bonn, Kanonich zu St. Cassius, Hermann von Remagen, Pastor der Johanniter Ritter Kirche zu Löwenich, Hermann von Wietzhausen, Officiant an der Pfarrkirche zu Rheinberg, Arnold Lewt, Priester der Diözese Köln und Magister Martin Baß, erzbischöflicher Prokurator. Acta fuerunt hec Colonie in Curia habitationis supradicti venerabilis et egregij domini wynmeri propositi officialis et vicarii sito in vico dicto vulgariter dranckgasse infra munitatem ecclesie Coloniensis sub Anno etc.