Hanns von Hellmstat (Helmstadt-Bargen, Lkr. Rhein-Neckar, Baden-Württemberg), Vitztum zu Amberg, Wilhallm Scharffenberger, Pfarrer zu Ottensaß (Ottensoos, Lkr. Nürnberger Land), Wilhallm vom Stain zum Stain (Stein, Stadt Pfreimd, Lkr. Schwandorf), Caspar von Blanckenfells (Plankenfels, Lkr. Bayreuth), Richter und Kastner zu Nabpurg (Nabburg, Stadt, Lkr. Schwandorf), und Car(e)ll Zanttner zu Zantt (Zant, Gde. Ursensollen, Lkr. Amberg-Sulzbach) vertragen nach beim Landgericht Amberg eingeleiteten Prozess Sigmundt Höhenkircher, Kastner zu Hohenburg (Hohenburg, Lkr. Amberg-Sulzbach), und seine eheliche Hausfrau Sibilla Senfftin wegen ausständigem Heiratsgut und anerstorbenen mütterlichen, ahnfräulichen und anderen Erbschaften der letzteren mit Ott Senfft und dessen Sohn Christoff zu Pilsach gütlich dahin, dass letztere ihrer Tochter bzw. Schwester zur Befriedigung ihrer Ansprüche 500 fl rh (400 fl und 20 fl Zins auf Lichtmess, durch Schuldbrief und Verpfändung aller Güter abgesicherte 100 fl nach dem Tod des Ott Senfft) ausrichten sollen, wogegen Sigmund Höhenkircher seiner Hausfrau 1000 fl rh (400 fl Heiratsgut, 400 fl Wiederlage, 200 fl Morgengabe) verschreiben soll. Nach Zahlung der 420 fl soll Sibilla Senfft mit Urkunde unter drei Siegeln ihrer Erbansprüche entsagen. Siegler: A1 bis A5.