Becker, Andreas (Bestand)
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Best. 1385
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe B
Becker, Andreas, 1894-1978, Galerist, nach 1945 Leiter der städtischen Beschwerdestelle in Wohnungssachen, Stadtverordneter (1961-1969), Vorsitzender des Kölnischen Kunstvereins (1961-1971), Mitbegründer, ab 1946 Vorsitzender der freien Volksbühne, Mitbegründer des Deutschen Mieterbundes; Enthält u.a.: Persönliche Papiere; spätere berufliche Tätigkeit, u.a. Geschäftsführer der Kölner Wohnungsbau-Gesellschaft m.b.H.; Schriftwechsel mit Künstlern, Freunden, Galeristen, u.a. Brunhilde Berke, Lucie Haubrich-Millowitsch, Peter Herkenrath, Paul Jenkins, Georges Mathieu, Erich Müller-Kraus, August Sander, Jaroslav Serpan, Hein Stünke, F. Tikoli (1952-1970); Fotos u. a.
Vorwort
Die vorliegenden Unterlagen von Dr. Andreas Becker (15.01.1894 - 15.05.1972) und seiner Ehefrau Lore geb. Schmeger (11.11.1908 - 28.11.1978) wurden am 28.04.1989 von Frau Wilma Mötgen, einer Nichte von Andreas Becker, übernommen.
Die erhaltengebliebenen Unterlagen geben nur noch geringe Aufschlüsse über die mannigfaltigen Tätigkeiten Beckers. Er betrieb in Köln von 1925 bis 1937 eine eigene Galerie. Nach dem Krieg leitete er bis 1959 die Beschwerdestelle in Wohnungssachen bei der Stadtverwaltung Köln. Der Stadtverordnetenversammlung von Köln gehörte er von 1961 bis 1969 an (SPD). Ebenfalls von 1961 an war Becker über zehn Jahre Vorsitzender des Kölnischen Kunstvereins, danach dessen Ehrenvorsitzender. Nach dem Kriege war er Mitbegründer der freien Volksbühne und seit 1946 ihr Vorsitzender. Becker war Mitbegründer des Deutschen Mieterbundes, dessen Vorstand er ebenfalls seit 1946 angehörte und dessen Vizepräsident er 1963 wurde. Weiterhin war er Ehrenvorsitzender des Rheinischen Kunsthändlerverbandes.
Das Findbuch schrieb Monika Voigt.
Köln, den 30. Januar 1990
Vorwort
Die vorliegenden Unterlagen von Dr. Andreas Becker (15.01.1894 - 15.05.1972) und seiner Ehefrau Lore geb. Schmeger (11.11.1908 - 28.11.1978) wurden am 28.04.1989 von Frau Wilma Mötgen, einer Nichte von Andreas Becker, übernommen.
Die erhaltengebliebenen Unterlagen geben nur noch geringe Aufschlüsse über die mannigfaltigen Tätigkeiten Beckers. Er betrieb in Köln von 1925 bis 1937 eine eigene Galerie. Nach dem Krieg leitete er bis 1959 die Beschwerdestelle in Wohnungssachen bei der Stadtverwaltung Köln. Der Stadtverordnetenversammlung von Köln gehörte er von 1961 bis 1969 an (SPD). Ebenfalls von 1961 an war Becker über zehn Jahre Vorsitzender des Kölnischen Kunstvereins, danach dessen Ehrenvorsitzender. Nach dem Kriege war er Mitbegründer der freien Volksbühne und seit 1946 ihr Vorsitzender. Becker war Mitbegründer des Deutschen Mieterbundes, dessen Vorstand er ebenfalls seit 1946 angehörte und dessen Vizepräsident er 1963 wurde. Weiterhin war er Ehrenvorsitzender des Rheinischen Kunsthändlerverbandes.
Das Findbuch schrieb Monika Voigt.
Köln, den 30. Januar 1990
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ