Doktor Jost Martin von Giengen, Ordinarius in der Medizinischen Fakultät (artzney facultet) zu Heidelberg und seine Ehefrau Elchin [= Elisabeth Knab] sowie Konrad Marckart, Ratsmitglied zu Heidelberg, und Jakob Wolff, Bürger daselbst, Vormunde von Peter Krebs' (+) Sohn Martin sowie Martin Krebs selbst quittieren Folgendes: Ihr Schwiegervater (sweher), Vater und Freund, der Rechenschreiber Peter Krebs, hatte zu Lebzeiten ein versiegeltes Säckchen und verschlossenes Kistchen (ein versecretirt secklin unnd ein beschlossen kistlein) bei Paulus Eck, den man Doktor Konrads Paulus (Connrats Paulum) nennt, zu treuen Händen gestellt. Dieser hatte es in gleicher Weise dem Kurfürsten Philipp von der Pfalz als Landesfürst überstellt, der dies den Ausstellern übergeben hat. Die Aussteller versichern, dass der Pfalzgraf ihnen alles, was er erhalten hat, übergeben hat, und versprechen, ihn schadlos zu halten. Es siegeln Doktor Jost für sich und seine Ehefrau sowie die beiden Vormunde für sich und Martin Krebs.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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