Gebhard, Abt, sowie Prior und Konvent zu Mehrerau bei Bregenz bekennen: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten haben in Abschlag eines Darlehens von 10000 fl, das sie den Ausstellern gewährt haben, eine Schuld von 3000 fl beim Kloster Weißenau übernommen und werden die Zinsen künftig für die Aussteller bezahlen. Die Schuld bei Weißenau stammt aus dem Kauf des Zehnten in Bregenz. Über die 3000 fl sind zwei Verschreibungen vorhanden, eine über 2000 fl für Gabriel Reichlin von Meldegg zu Konstanz und Ehefrau Dorothea, geborene Schindelin von Unterreitnau, sowie über 1000 fl für Jungfrau Anna Schindelin. Die Aussteller versprechen Schadloshaltung für den Fall, daß die Gläubiger der Obligationen bei der Zinszahlung oder Ablösung des Kapitals auf Zahlung in Reichswährung bestehen.
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Gebhard, Abt, sowie Prior und Konvent zu Mehrerau bei Bregenz bekennen: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten haben in Abschlag eines Darlehens von 10000 fl, das sie den Ausstellern gewährt haben, eine Schuld von 3000 fl beim Kloster Weißenau übernommen und werden die Zinsen künftig für die Aussteller bezahlen. Die Schuld bei Weißenau stammt aus dem Kauf des Zehnten in Bregenz. Über die 3000 fl sind zwei Verschreibungen vorhanden, eine über 2000 fl für Gabriel Reichlin von Meldegg zu Konstanz und Ehefrau Dorothea, geborene Schindelin von Unterreitnau, sowie über 1000 fl für Jungfrau Anna Schindelin. Die Aussteller versprechen Schadloshaltung für den Fall, daß die Gläubiger der Obligationen bei der Zinszahlung oder Ablösung des Kapitals auf Zahlung in Reichswährung bestehen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1650
B 522 II U 1567
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1601 September 26 (den sechsundzwaintzigisten tag des monats Septembris)
27,1 x 33 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament 2 Löcher
Aussteller: Gebhard, Abt, sowie Prior und Konvent zu Mehrerau bei Bregenz
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Aussteller: Gebhard, Abt, sowie Prior und Konvent zu Mehrerau bei Bregenz
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Mehrerau, Gebhard II.; Abt
Reichlin von Meldegg, Dorothea
Reichlin von Meldegg, Gabriel
Schindelin von Unterreitnau, Anna
Schindelin von Unterreitnau, Dorothea
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Bregenz, Vorarlberg [A]
Bregenz, Vorarlberg [A]; Zehnt
Konstanz KN; Einwohner
Mehrerau : Bregenz, Vorarlberg [A]; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Prior und Konvent
Weißenau : Eschach, Ravensburg RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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