Maria Sophia, Tochter des verstorbenen Hans Sebastian von und zu Adelzhausen [Lkr Aichach-Friedberg?] und Weikertshofen [= Unterweikertshofen Gde Erdweg Lkr Dachau] , Kämmerer und Rat des Erzherzogs Leopold, Bischof zu Straßburg und Passau, Pfleger der Herrschaft Ebelsberg [Stadt Linz Oberösterreich] und Lehenpropst in Österreich ob und nieder der Enns, verzichtet, nachdem sie in das Damenstift Hall [in Tirol, Österreich] eintreten möchte, zugunsten ihrer Mutter Sophia von Adelzhausen geborene von Pihring und ihrer Geschwister gegen eine Zahlung von 1000 Gulden auf ihr väterliches und mütterliches Erbe. S1 = A, S2 = Hieronimus von Adelzhausen, Beiständer der Mutter der A, S3 = Hanns Carl von Pihring zu Sicharting [Gde Taching am See Lkr Traunstein?], Beiständer der Mutter der A, S4 = Hans Wilhelm Hundt von Lauterbach [Gde Bergkirchen Lkr Dachau?], herzoglicher und erzherzoglicher Rat und Beiständer der Mutter der A, S5 = Friedrich Cristoph von Pienzenau zu Baumgarten [Gde Dietersburg Lkr Rottal-Inn], Beiständer der A, S6 = Georg Hundt von Lauterbach, herzoglicher Rat und Beiständer der A. Unterschrift der A
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Maria Sophia, Tochter des verstorbenen Hans Sebastian von und zu Adelzhausen [Lkr Aichach-Friedberg?] und Weikertshofen [= Unterweikertshofen Gde Erdweg Lkr Dachau] , Kämmerer und Rat des Erzherzogs Leopold, Bischof zu Straßburg und Passau, Pfleger der Herrschaft Ebelsberg [Stadt Linz Oberösterreich] und Lehenpropst in Österreich ob und nieder der Enns, verzichtet, nachdem sie in das Damenstift Hall [in Tirol, Österreich] eintreten möchte, zugunsten ihrer Mutter Sophia von Adelzhausen geborene von Pihring und ihrer Geschwister gegen eine Zahlung von 1000 Gulden auf ihr väterliches und mütterliches Erbe. S1 = A, S2 = Hieronimus von Adelzhausen, Beiständer der Mutter der A, S3 = Hanns Carl von Pihring zu Sicharting [Gde Taching am See Lkr Traunstein?], Beiständer der Mutter der A, S4 = Hans Wilhelm Hundt von Lauterbach [Gde Bergkirchen Lkr Dachau?], herzoglicher und erzherzoglicher Rat und Beiständer der Mutter der A, S5 = Friedrich Cristoph von Pienzenau zu Baumgarten [Gde Dietersburg Lkr Rottal-Inn], Beiständer der A, S6 = Georg Hundt von Lauterbach, herzoglicher Rat und Beiständer der A. Unterschrift der A
Schlossarchiv Moos U 916
Schlossarchiv Moos
Schlossarchiv Moos >> 1.0 Urkunden
1618
Grafen von Arco-Zinneberg (Depot)
Schlossarchiv Moos
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: sechs anhängende Siegel, S1 Fragment, S2, S5 und S6 leicht beschädigt, S3 und S4 fehlen
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Typ: U
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1618
Monat: 8
Tag: 30
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Typ: U
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1618
Monat: 8
Tag: 30
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.08.2025, 09:48 MESZ