Mag. Rudolph Riepp, Universitätsverwandter: Inventur und Teilung seiner Hinterlassenschaft
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UAT 285/96
R Lit. R, Nr. V (gestr.), Nr. 3
SAT 94a VIII/14
UAT 285/ Freiwillige Gerichtsbarkeit (II)
Freiwillige Gerichtsbarkeit (II) >> 2. 17. Jahrhundert (1601-1700) >> 2.1. 1601-1650
1614-1624
Enthält: Inventar, 1614; Inventar des Erbteils, den der Sohn des Rudolph und der Elisabetha, Johann Riepp, Scholar im Kloster Maulbronn, nach dem Tod seiner Mutter zugewiesen bekam, [1624]; Inventar der Hinterlassenschaft des Hans Ludwig Riepp, Sohn des Rudolph Riepp und Lichtkammerer auf Hohentübingen, o.D; Weisungen des Senats an die Pfleger des Johann Riepp und an die Pfleger der Kinder des Mag. Adam Eppich, 1624; Enthält auch: "Verzaichnuß Was Von Georgii Anno [1]606 Biß widerumb Georgii Anno [1]618 Außer Zwölff Jahrgängen bey des fürstlichen Collegii haußbrauch An geltt, Brott vnndt wein Auch Allem Andern vffgangen vnndt verbraucht worden" (vermutlich aus Hans Ludwig Riepps Tätigkeit als Gegenschreiber im Collegium Illustre), o.D.
Akte
Eppich, Adam (um 1574-1623)
Riepp, Elisabetha geb. Krafft (gest. 1623)
Riepp, Hans Ludwig (1556-1602)
Riepp, Johann (gen. 1614-1624)
Riepp, Rudolph (1582-1613)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bd Gerichts- und Disziplinarorgane (Tektonik)
- Bd 2 Freiwillige Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- Freiwillige Gerichtsbarkeit (1500-1828) (Tektonik)
- Freiwillige Gerichtsbarkeit (II) (Bestand)
- 2. 17. Jahrhundert (1601-1700) (Gliederung)
- 2.1. 1601-1650 (Gliederung)