1. Franz und Sebastian v. Hatzfeld zu Wildenburg; 2. Joh. Adrian v. Hatzfeld zu Schönstein, vertreten durch seinen Vormund Georg v. Schüngel; 3. Joh. v. Plettenberg zu Meyerich, Bekl. gegen Heinr. Droste zu Erwitte, Kl. Herausgabe der von Jobst Droste (+ 1556) hinterlassenen v. d. Recke-Volmarsteinschen Lehngüter Wüstenhof und Hondorf bei Stocklarn als angebliche Mannlehen. 1. v. d. Recke-Volmarsteinsches Lehngericht 1605. 2. RKG 1611
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1. Franz und Sebastian v. Hatzfeld zu Wildenburg; 2. Joh. Adrian v. Hatzfeld zu Schönstein, vertreten durch seinen Vormund Georg v. Schüngel; 3. Joh. v. Plettenberg zu Meyerich, Bekl. gegen Heinr. Droste zu Erwitte, Kl. Herausgabe der von Jobst Droste (+ 1556) hinterlassenen v. d. Recke-Volmarsteinschen Lehngüter Wüstenhof und Hondorf bei Stocklarn als angebliche Mannlehen. 1. v. d. Recke-Volmarsteinsches Lehngericht 1605. 2. RKG 1611
1988
F 001 Reichskammergericht - Akten
Reichskammergericht - Akten >> 8. Kläger, z.T. Beklagte H
1611
Enthaeltvermerke: Darin: Zeugenverhör; Gutachten der Univ. Heidelberg und Frankfurt/Oder. Viele Lehnsurkunden betr. diese und andere Güter der Familie Droste und ihrer Vorfahren (Lehen von Kurköln, Limburg, Mark, Waldeck, Soest St. Patrokli, Meschede, Liesborn, Volmarstein), darunter: 1186 (= Regesten der Erzbischöfe von Köln II Nr. 1267). - 1230: Die Grafen Volkwin und Adolf von Waldeck belehnen Bertold v. Niehusen mit Gütern zu Ringeldessen. - 1273 März 1: Agnes, Äbtissin zu Meschede, belehnt Alex. v. Meiningsen mit Gütern zu Ampen (fehlt WUB). - 1284 Sept. 30: Die Pröpstin von Oedingen genehmigt einen Güterverkauf durch Emund, Bürger zu Soest, an Bruno de Foro ovium (fehlt WUB). - 1313 März 12: Dietr. v. Volmarstein belehnt Elis., Tochter des + Soester Bürgers Hinr. Gurdes, mit Ländereien bei Herringsen. - 1315 Aug. 24: Henrich, Dechant der Kirchen zu Bonn und Soest, belehnt den Soester Bürger Rud. Droste mit Land bei Soest
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
- Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht / Akten (Bestand)
- 8. Kläger, z.T. Beklagte H (Gliederung)