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Gallus von Ostein, Konventuale von Fulda, bekundet, dass ihm
Joachim [von Gravenegg], Abt von Fulda, gemäß der im Folgenden
inserierten Urkunde di...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1651-1660
1660 Mai 19
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel in Holzkapsel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno et die ut supra
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gallus von Ostein, Konventuale von Fulda, bekundet, dass ihm Joachim [von Gravenegg], Abt von Fulda, gemäß der im Folgenden inserierten Urkunde die Propstei auf dem Petersberg bei Fulda übertragen hat. Ankündigung der Unterfertigung und der Besiegelung. Inserierte Urkunde von 1660 Mai 19: Joachim [von Gravenegg], Fürstabt von Fulda, bekundet, dass er die Propstei des Petersbergs bei der Stadt Fulda, die dem Kloster Fulda unterworfen ist, Gallus von Ostein, Konventuale von Fulda, mit aller weltlichen Gewalt und Seelsorge übertragen hat. Die Propstei ist vakant durch Verzicht des Johann Michael von Hochstetten, Konventuale von Fulda. Gallus entspricht den päpstlichen Anforderungen; die Ausstattung der Propstei mit Rechten und Einkünften entspricht der mit dem dortigen Konvent vorgenommenen Güterteilung (divisionem). Gemäß der Benediktsregel sind ihm die Mönche der Propstei zu Gehorsam verpflichtet; Gallus ist zum Schutz und Erhalt der Rechte und Besitzungen der Propstei verpflichtet. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes Joachim. Ausstellungsort: Fulda. (Datae in civitate nostra Fulda die decima nona Maii anno MDCLX). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Gallus ab Ostein manu propria [unter der Plica rechts])
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gallus von Ostein
Vgl. hierzu auch Nr. 1887.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.