Griedel: Gült- und Kaufbrief der Johanniter zu Nieder-Weisel über Güter zu Griedel
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130/9
A 3 Griedel, 1328-07-15
A 3 Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 7 Orte, Buchstabe G >> 7.17 Griedel
1328 Juli 15
Nieder-Weisel, Johanniter
Pergament; abh. Siegel (1); Siegel (2) ab
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Griedel: Kuno von Duna bekundet, daß er 2 Malter Korngeld, die mit 6 1/2 Morgen Land gesichert sind, und das er von Wolfram Langin zu Griedel gekauft hatte, den Johannitern zu Nieder-Weisel, vertreten durch Johann von Suest, mit allen Rechten verkauft hat.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: dirre briff horret gen Greydel; Kauffbrieff eines Ackers dem Hauss zu gehörig; Grudell, Umb 2 Malter korns ..., de anno 1328 betreffend 2 Malter Kornsvon siebenthalb morgen Lands zu Griedel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich Tuegil [Tucgil] Komtur, ungenannte Johanniterbrüder zu Nieder-Weisel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johanniter zu Nieder-Weisel (1), Aussteller (2)
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: dirre briff horret gen Greydel; Kauffbrieff eines Ackers dem Hauss zu gehörig; Grudell, Umb 2 Malter korns ..., de anno 1328 betreffend 2 Malter Kornsvon siebenthalb morgen Lands zu Griedel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich Tuegil [Tucgil] Komtur, ungenannte Johanniterbrüder zu Nieder-Weisel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johanniter zu Nieder-Weisel (1), Aussteller (2)
Signatur A 3 Nr. 130/9
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ