Der Priester Konrad und sein Verwandter Heinrich, Pfarrer zu Steinach (Stenaha), schenken dem Kloster St. Stephan (ad altare sancti Petri) vor den Mauern der Stadt Würzburg durch ihre Treuhänder Gotibold und Engelbert einen Hof innerhalb der Stadtmauern von Würzburg. Sie geben davon dem Kloster jedes Jahr 30 Semmeln und 0,5 Eimer Wein. Stirbt einer der Schenker, dann soll der Überlebende diesen Zins am Jahrtag des Verstorbenen, der im Kloster begangen wird, entrichten. Nach dem Tod beider Schenker sollen ihre Erben den Zins geben. Im Weigerungsfall fällt der Hof an das Kloster. Zeugen: Die [Würzburger] Domherren Bernger, Ernst und Wimar sowie Gotibold, Engelbrecht, Adalbero, Eggibracht, Dangmud, Adalbrecht, Heinrich, Heinrich, Helmerich, Rudeger, Azeman und Burkhard. Aussteller: Konrad und Heinrich. Empfänger: Kloster St. Stephan